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Blasenentzündung – erste Maßnahmen bei drohendem Harnweginfekt

Lesezeit: 2 Minuten Die Harnröhre einer Frau ist kürzer, als die des Mannes. Bakterien können dadurch leichter in die Harnblase gelangen. Aus diesem Grund leiden auch vermehrt Frauen an einer Entzündung der Blase. Was sollte man bei den ersten Anzeichen einer Blasenentzündung tun? Lässt sich eine Antibiotikatherapie vermeiden? Wirkt die Cranberry vorbeugend gegen Harnweginfekte?

2 min Lesezeit
Blasenentzündung – erste Maßnahmen bei drohendem Harnweginfekt

Blasenentzündung – erste Maßnahmen bei drohendem Harnweginfekt

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Ist die Einnahme von Antibiotika bei einer Blasenentzündung immer notwendig?

Normalerweise kündigt sich eine Blasenentzündung an. Sie beginnt meist mit einem leichten Brennen beim Wasserlassen, Krämpfen im Unterbauch und vermehrtem Harndrang. Der Körper versucht auf diese Weise die Bakterien los zu werden.

Wenn wir auf die Signale unseres Körpers hören und ihn mit geeigneten Maßnahmen in seiner Abwehrreaktion unterstützen, können wir die Ausbreitung der Bakterien verhindern. Eine Antibiotikatherapie erübrigt sich in diesem Fall. Wurden die Signale des Körpers jedoch nicht beachtet und ist die Blasenentzündung schon weiter fortgeschritten, bleibt oft nichts anderes übrig, als ein Antibiotikum einzunehmen, um eine weitere Ausbreitung der Bakterien zu verhindern.

Sie sollten in jedem Fall Ihren Arzt aufsuchen, wenn Sie Blut im Urin oder Fieber haben!

Was sollten Sie bei den ersten Anzeichen eines Harnweginfektes unternehmen?

  • Trinken Sie viel, vor allem Kräutertees und warmes Wasser, das zuvor abgekocht wurde. Dies hilft der Blase dabei, die Bakterien auszuspülen. Die tägliche Trinkmenge sollte bei etwa drei bis vier Litern liegen.
  • Trinken Sie harntreibende und entzündungshemmende Tees. Es gibt fertige Blasen- und Nierentees zu kaufen. Bewährt haben sich auch Tees aus Goldrutenkraut, Birkenblätter, Bärentraubenblätter und Schachtelhalm.
  • Wenn Sie diese Tees nicht gerne trinken, können Sie auch ein pflanzliches Mittel gegen Harnweginfektionen einnehmen. Bewährt haben sich vor allem Arzneimittel mit Extrakten aus Bärentraubenblättern oder Goldrutenkraut.
  • Gönnen Sie sich Ruhe, vermeiden Sie Stress.
  • Halten Sie sich warm.
  • Schützen Sie Ihre Blase durch die Einnahme von Cranberry-Präparaten.

Wie wirken Cranberry-Präparate vorbeugend gegen eine Infektion der Blase?

Bereits die Indianer kannten die Cranberry und ihre gesundheitsfördernde Wirkung. Moderne Studien haben gezeigt, dass Extrakte aus der Cranberry die Widerstandskraft der Blasenschleimhaut unterstützen können. Die in der Cranberry enthaltenen sekundären Pflanzenstoffe verhindern, dass  die Bakterien an der rauen Blasenwand anhaften können. Sie können so leichter mit dem Urin ausgeschieden werden.

Tipp: Der Saft der Cranberry schmeckt sehr herb. Man sollte etwa 150 Milliliter täglich davon trinken, um eine ausreichende Schutzwirkung zu erhalten. Dies schreckt viele Anwender von der regelmäßigen Einnahme ab. Bewährt haben sich Nahrungsergänzungsmittel mit Cranberry-Extrakten, die einfach einzunehmen sind und die gleiche Wirkung haben.

Mehr zum Thema Blasenentzündung lesen Sie auch in Blasenentzündung – Harnweginfekt behandeln und vorbeugen.

Bildnachweis: Adiano / stock.adobe.com

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