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Blähbauch: 5 häufige Ursachen und Behandlungstipps

Lesezeit: 2 Minuten Viele Menschen leiden unter einem Blähbauch: Gasansammlungen im Ober- und Unterbauch sorgen für Druckgefühl, Schmerzen und Blähungen. Das Aufgasen ist oft gut sichtbar und zieht das Wohlbefinden stark in Mitleidenschaft. Sie kennen das unangenehme Gefühl? Lesen Sie hier, welche Ursachen ein Blähbauch haben kann und was Sie dagegen tun sollten.

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Blähbauch: 5 häufige Ursachen und Behandlungstipps

Blähbauch: 5 häufige Ursachen und Behandlungstipps

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Ein Blähbauch kann verschiedene Ursachen haben. Er kann durch Stress ausgelöst sein, er kann aber auch Symptom einer zugrundeliegenden Krankheit sein, beispielsweise von Krebs.

5 mögliche Ursachen eines Blähbauchs

Bei einem akuten Blähbauch leiden Sie unter einem sehr starken Druck- und Völlegefühl im Ober- und Unterbauch. Oft begleitet ein Gluckern die Schmerzen, während der Bauch sich hart anfühlt. Die Beschwerden können von einigen Stunden bis zu mehreren Tagen anhalten und bessern sich meist von selbst. Kommen Sie jedoch den Ursachen nicht auf die Spur oder leiden an einer tatsächlichen Erkrankung, so können die Beschwerden länger anhalten und schließlich chronisch werden.

Die vielfältigen Ursachen für einen Blähbauch reichen von harmlosen bis zu schweren Gründen:

  1. Ernährung: Oft spielt das eigene Essverhalten eine Rolle beim Auftreten eines Blähbauchs. Risikofaktoren sind sehr fettiges Essen und nicht ausreichendes Kauen. Auch Nahrungsmittel selbst können schuld sein: Kohl, Hülsenfrüchte und Getränke mit Kohlensäure können schnell für einen aufgeblähten Bauch sorgen.
  2. Unverträglichkeiten: Hier ist vor allem die Laktoseintoleranz zu nennen. Schon nach dem Verzehr von nur geringen Mengen Laktose kann sie zu heftigen Symptomen führen.
  3. Hormone: Verhältnismäßig oft betroffen sind auch Frauen während der Wechseljahre oder in der Schwangerschaft. Der veränderte Hormonspiegel sorgt zu diesen Zeiten zu einer Entspannung der Organe und somit auch des Darms – der wird träge und die Gasbildung nimmt zu.
  4. Stress: Psychische Faktoren wie starker oder lang anhaltender Stress können sich auf den Magen-Darm-Trakt auswirken und zu einem Blähbauch führen.
  5. Mangelnde Bewegung: Vorwiegend sitzende Tätigkeit führen dazu, dass der Darm träge wird und ein Blähbauch entsteht.

Ein Blähbauch kann allerdings auch auf eine Erkrankung hindeuten – beispielsweise eine Infektion mit Darmparasiten oder Entzündungen im Magen oder Darm.

Behandlungstipps zum Blähbauch

Bei selten auftretenden oder eher schwachen Beschwerden können Sie zu Hausmitteln greifen. Der Vorteil: Sie sind gut verträglich und meist vorrätig. Hilfreich sind oft Tees aus Fenchel, Anis, Kümmel oder Melisse. Trinken Sie bei akuten Symptomen mehrfach Tees oder setzen Sie diese auch zur Vorbeugung ein. Besonders, wenn Sie einen sehr anfälligen Magen-Darm-Trakt haben und beispielsweise sensibel auf Stress reagieren, können Tees Abhilfe schaffen.

Oftmals verschafft auch das bloße Abgehen der überschüssigen Gase eine wohltuende Linderung der Beschwerden. Wenn Sie diesen Prozess unterstützen möchten, kann eine leichte Massage des Bauches helfen – natürlich nur, sofern die Schmerzen dies zulassen. Massieren Sie dazu vor allem die linke Bauchseite in kreisenden Bewegungen im Uhrzeigersinn. Auch Wärme empfinden Betroffene oft als angenehm.

Ab wann zum Arzt?

Leiden Sie häufiger an einem Blähbauch oder sind von sehr starken Schmerzen geplagt, sollten Sie einen Arzt hinzuziehen. Ganz besonders dann, wenn Sie unter weiteren Beschwerden leiden, zu denen anhaltende Brustschmerzen, Stuhlunregelmäßigkeiten oder Blut im Stuhl zählen. Der Arzt wird mithilfe eines Gesprächs und einer Untersuchung abklären, ob es sich um einen Blähbauch oder eine Erkrankung handelt und eventuell eine entsprechende Therapie verordnen.

Der Arzt kann ebenfalls hilfreich sein, wenn die Ursache für Ihren Blähbauch in Ihrer Lebens- oder Ernährungsweise liegt. Zusammen mit dem Arzt können Sie eine Ernährungsumstellung planen und so die Beschwerden reduzieren – besonders wichtig bei Intoleranzen und Unverträglichkeiten.

Bildnachweis: Antonioguillem / stock.adobe.com

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