Homöopathie Praxistipps

Bisswunden oder Verbrennungen bei Katzen homöopathisch behandeln

Lesezeit: 2 Minuten Bisswunden, Kratzwunden, dadurch entstandene Abszesse oder Verbrennungen sind bei Katzen leider keine Seltenheit. Gerade in der Winterzeit, wenn die Kerzen wieder hervorgeholt werden, sollte man auf offene Flammen besser verzichten oder diese so aufstellen, dass Katzen sie nicht erreichen können.

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Bisswunden oder Verbrennungen bei Katzen homöopathisch behandeln

Bisswunden oder Verbrennungen bei Katzen homöopathisch behandeln

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Verbrennungen bei Katzen

Sehr neugierige Katzen gehen oft zu dicht an Kerzen heran. Sie spüren die Wärme der Flamme erst, wenn die Pfote schon in der Flamme ist und erleiden dann Verbrennungen, sengen sich die Schnurrhaare ab oder sogar das Fell. Homöopathische Mittel können bei solchen Verletzungen schnell erste Hilfe leisten.

Bisswunden bei Katzen

Ein Katzenkampf muss nicht immer mit Bisswunden enden. Wenn aber doch ein sehr heftiger Kampf entbrannt ist und die Zähne eingesetzt wurden, gibt es meist böse Wunden. Katzenbisse entzünden sich gerne und auch sehr schnell, da die Zähne tief eindringen und sich die punktuelle Wunde oberhalb schnell wieder verschließt.

Die Wundversorgung kann im mit homöopathischen Mitteln vorgenommen werden. Wenn das Zellgewebe entzündet ist und bereits eine Schwellung entstanden ist, Fieber besteht und die Wunde schmerzhaft ist, sollte Lachesis C 30 in Verbindung mit Echinacea C 30 verabreicht werden.

Arnica C 30 kann als Schmerzmittel gegeben werden und Ledum C 30 deckt die Stichwunde durch die Zähne ab. Innerlich und äußerlich kann Calendula C 30 und Calendula-Essenz verwendet werden, um gegen die

Entzündung anzugehen und die Wunde offen zu halten. So kann Eiter, der sich eventuell bildet, abfließen. Sollte sich die Wunde trotzdem verschließen und sich wieder eine Beule bilden, sollten Sie zum Tierarzt gehen um den Abszess öffnen zu lassen.

Verbrennungen bei Katzen durch Katzenpsychologie vermeiden

Die ersten Kerzen werden in dieser Jahreszeit wieder hervorgeholt und die Verletzungsgefahr für unsere Katzen steigt dadurch immens an. Bedenken Sie bitte, dass Katzen Hitze erst spüren, wenn sie dicht an der Flamme stehen und es dann oft schon zu spät sein kann. Pfotenverbrennungen, abgesengte Schnurrhaare oder eine in Flammen stehende Katze können dann die Folge sein.

Stellen Sie Kerzen immer unzugänglich für Katzen auf, damit solche Unfälle gar nicht erst geschehen können. Ebenso sind heiße Herdplatten oft Auslöser für Verbrennungen. Auch hier spüren Katzen erst die Hitze, wenn sie bereits auf der Platte stehen. Sorgen Sie schon im Vorfeld dafür, dass Ihre Katze die Herdplatten meidet. Setzen Sie die Katzenpsychologie ein!

Machen Sie Ihrer Katze/Ihrem Kater diesen Aufenthaltsort so ungemütlich wie möglich. Bespritzen Sie die Katze mit Wasser, wenn sie auf den Herd springt, füllen Sie Herdvertiefungen mit Wasser, damit sie hineintappt, wenn sie auf den Herd springt. Alles was sie davon abhält, ohne dass Sie damit in Verbindung gebracht werden, ist erlaubt! Alle vorher zwar unschädlichen, aber durchaus unangenehmen Erfahrungen halten Ihre Katze davon ab, je wieder auf den Herd zu springen!

Verbrennungen bei Katzen mit homöopathischen Mitteln behandeln

Sollte es doch einmal zu einer Verbrennung gekommen sein, können Sie der Katze mit Echinacea D 1 und Cantharis C 30 innerlich und äußerlich mit Calendula-Salbe helfen. Bei starken Verbrennungen mit Brandblasenbildung suchen Sie aber auf jeden Fall den Tierarzt auf, da ihr Tier auf jeden Fall ein Schmerzmittel benötigen wird.

Bildnachweis: wolfness72 / stock.adobe.com

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