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Biochemie – Schüssler-Salze: Die zwölf Funktionsmittel

Lesezeit: 1 Minute Schüssler-Salze sind körpereigene Substanzen. Sie wirken in verschiedene Bereiche. Die zwölf Funktionsmittel sind die Basis für die Selbstmedikation und Behandlung. Eine erste Orientierung über ihre Wirkung finden sie hier.

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Biochemie – Schüssler-Salze: Die zwölf Funktionsmittel

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Die Schüssler-Salze im Einzelnen: Die zwölf Funktionsmittel
Im heute angewandten System finden wir zum einen die "originalen" zwölf Funktionsmittel. Sie werden als die biochemischen Mittel Nummer eins bis zwölf bezeichnet. Sie wurden von Schüssler selbst eingeführt und in ihrer Wirkung genau beschrieben. Diese zwölf Funktionsmittel beinhalten im Wesentlichen essentielle Mineralien und vor allem die Mengenelemente. Schüssler selbst arbeitete ausschließlich und mit großem Erfolg mit den Funktionsmitteln.

Die zwölf Ergänzungsmittel wurden von seinen Schülern in die Therapie eingeführt. Es sind die biochemischen Mittel Nummer dreizehn bis vierundzwanzig. Sie beinhalten im wesentlichen Spurenelemente wie Zink, Kupfer, Arsen, usw. Da die Ergänzungsmittel komplexere physiologische Zusammenhänge zum Ziel haben, empfiehlt sich zunächst die Beschäftigung mit den Funktionsmitteln.

Die Schüssler-Salze eins bis zwölf: Die "Steckbriefe" der zwölf Funktionsmittel
Man beachte, dass die Bezeichnungen nicht immer der exakten heute üblichen chemischen Terminologie entsprechen. Die chemischen Bezeichnungen sind deshalb ergänzt.

Aus dem Vorkommen im Organismus lässt sich bereits die Wirkrichtung ableiten.

  1. Calcium fluoratum
    chemisch: Kalziumfluorid oder Fluorkalzium
    CaF2
    Vorkommen im Körper: Zahnschmelz, Knochen, elastische Gewebe
  2. Calcium phosphoricum
    chemisch: Kalziumhydrogenphosphat oder phosphorsaures Kalzium
    CaHPO4 x 2 H2O
    Vorkommen im Körper: häufigstes Salz, Knochen, alle Zellen, Zellmembranen
  3. Ferrum phosphoricum
    chemisch: Eisenphosphat oder phosphorsaures Eisen
    FePO4 x 4 H2O
    Vorkommen im Körper: Blutfarbstoff, Immunsystem
  4. Kalium chloratum
    chemisch: Kaliumchlorid, Chlorkalium
    KCl
    Vorkommen im Körper: in allen Zellen
  5. Kalium phosporicum
    chemisch: Kaliumphosphat, Kaliumdihydrogenphosphat, phosphorsaures Kalium
    KH2PO4
    Vorkommen im Körper: in allen Zellen, insbesondere Nerven und Muskelerregbarkeit
  6. Kalium sulfuricum
    chemisch: Kaliumsulfat, schwefelsaures Kalium
    K2SO4
    Mineralogisch: Arcanit
    Vorkommen im Körper: vor allem in Oberflächenzellen (Haut, Schleimhaut)
  7. Magnesium phosphoricum
    chemisch: Magnesiumhydrogenphosphat, phosphorsaures Magnesium
    MgHPO4 x 7H2O
    Vorkommen im Körper: Knochen, Nerven und Muskeln
  8. Natrium chloratum
    chemisch: Natriumchlorid, Kochsalz
    NaCl
    Vorkommen im Körper: im Extrazellularraum
  9. Natrium phosphoricum
    chemisch: Natriumhydrogenphosphat, phosphorsaures Natrium
    NaHPO4 x 12 H2O
    Vorkommen im Körper: extrazellular, Nerven- und Muskelzellen, Blutkörperchen
  10. Natrium sulfuricum
    chemisch: Natriumsulfat, Glaubersalz
    Na2SO4
    Vorkommen im Körper: extrazellulär
  11. Silicea
    chemisch: Siliziumdioxid, Kieselsäure(anhydrid)
    SiO2
    Vorkommen im Körper: Bindegewebe, Haare, Nägel, Immunsystem
  12. Calcium sulfuricum
    chemisch: Kalziumsulfat, schwefelsaures Kalzium, Gips
    CaSO4 x 2 H2O
    Vorkommen im Körper: alle Grenzschichten und Zellmembranen v.a. Leber

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