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Bindehautentzündung beim Pferd homöopathisch heilen

Lesezeit: 2 Minuten Die Ursachen einer Bindehautentzündung beim Pferd können bakteriell oder viral sein oder durch eine Reizung durch Fremdkörper entstehen. Sehr oft tritt sie auf, weil allergische Reaktionen auf Gräser oder Staubbelastungen bestehen. Mit homöopathischen Mitteln kann meist eine Heilung in Gang gesetzt werden.

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Bindehautentzündung beim Pferd homöopathisch heilen

Bindehautentzündung beim Pferd homöopathisch heilen

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Bindehautentzündung – Konjunktivitis beim Pferd

Bei einer Bindehautentzündung ist die Bindehaut gerötet und die Augen tränen, sie können entzündet und geschwollen sein, selbst um die Augen herum. Auslöser sind oft Pollen, Gräsergrannen oder Insekten, sowie Staubbelastungen, die im Stall durchs Futter oder durch die Einstreu auftreten kann. Auch Infektionen können eine Bindehautentzündung auslösen.

Das Pferd wird versuchen, den Juckreiz oder den Fremdkörper aus dem Auge zu reiben und die Bindehautentzündung dadurch sehr wahrscheinlich noch verschlimmern. Deshalb sollte man versuchen, die Bindehautentzündung so schnell wie möglich zu behandeln. Das Pferd sollte von den Auslösern (soweit möglich) ferngehalten werden, damit die Entzündung sich bessern kann.

Das Heu und Stroh sollte also nicht im Beisein des Pferdes im Stall aufgeschüttelt werden und das Futter sollte mit etwas Wasser angefeuchtet werden, wenn die Auslöser hier zu finden sind. Der Aufenthalt auf stark dem Wind ausgesetzten Koppeln oder Reiten bei trockenem Wetter auf staubigen Reitplätzen sollte man ebenso reduzieren.

Äußerlich setzt man entzündungshemmende und beruhigende Salben oder Augentropfen auf homöopathischer Basis ein und hält die Augen äußerlich mit klarem Wasser sauber. Es sollte keine Kamille eingesetzt werden, da sie das Auge zusätzlich austrocknen könnte.

Bei trockenem und gereiztem Auge haben sich auch zusätzliche Gaben von Biotin und Vitamin A bewährt. Ein Biotinmangel kann durchaus auch eine Bindehautentzündung hervorrufen. Könnte die Bindehautentzündung auch durch eine Infektion oder durch chemische Mittel hervor gerufen worden sein, sollten unterstützend auch Leber und Niere homöopathisch behandelt werden.

Homöopathie bei Konjunktivitis beim Pferd

Das am häufigsten eingesetzte Mittel bei einer Bindehautentzündung ist wohl Euphrasia – der Augentrost. Es wird angewendet wenn wässriger und wund machender Tränenfluss besteht und eventuell auch ein Fremdkörper der Auslöser gewesen ist.

Ist der Zustand bereits chronischer Natur, kann Argentum nitricum helfen, wenn das Auge stark verklebt ist und die Bindehaut bereits eine Schwellung zeigt. Bei nicht wund machendem gelblichem Ausfluss und wenn es zum Konstitutionstyp des Pferdes passt, wird Pulsatilla dem Pferd helfen.

Weitere homöopathische Mittel die angewendet werden können sind

  • Mercurius solubilis (mit Juckreiz und Schmerzen)
  • Allium cepa bei viel wässrigem Sekret und Besserung an der frischen Luft
  • Natrium chloratum

Euphrasia und Mercurius sind auch als Augentropfen verfügbar und können somit am Ort des Geschehens wirken.

Bildnachweis: Lennart van Dijk / stock.adobe.com

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