Fotografie Praxistipps

Bildsprache & Fotografie: Konzeption in der Fotografie

Lesezeit: 2 Minuten Die Fotografie ist die Bildsprache, die Menschen am unmittelbarsten anspricht: Sowohl als aktiver Gestalter als auch als Betrachter. Denn jeder hat schon einmal "einen Moment eingefroren", indem man diesen fotografisch festgehalten hat. Zugleich berühren Fotografien die Emotionen des Betrachters. Wenn auch in unterschiedlichem Ausmaß. Wovon aber hängt es ab, wie sehr ein Foto die Betrachter berührt? Und wie lässt sich die Art der Emotion beeinflussen? Wie lässt sich Bildsprache in der Fotografie konzipieren? Betrachten wir hier die formale Ebene in Bildsprache und Fotografie.

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Bildsprache & Fotografie: Konzeption in der Fotografie

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Bildsprache: Eine Frage des Formats
Auf der formalen Ebene der Bildsprache in der Fotografie geht es zunächst um das Format des Fotos. Die gängigsten Formate sind Hoch- und Querformat. Ein weiteres oft verwendetes Format ist die quadratische Form. Das Querformat entspricht dem menschlichen Blickfeld am ehesten und wird daher als natürlich empfunden. Das Hochformat symbolisiert Größe und – je nach Auslegung – Dominanz und Stärke.

Auswirkung des Bildausschnitts auf die Bildsprache
Die Bildsprache wird maßgeblich von dem Bildausschnitt geprägt, den der Fotograf wählt: Stellt der Fotograf die gesamte Szene oder nur einen kleinen Ausschnitt dar? Nimmt er ein Objekt (Person oder Gegenstand) in den Anschnitt? Alles das hat Einfluss auf die Bildsprache. Denn der Fotograf lässt (bewusst) Aspekte einer Szene weg oder er zeigt sie. So erfährt die Szene allein durch den Bildausschnitt eine Interpretation, die sich auf die Bildsprache ganz unmittelbar auswirkt.

Linien und Flächen als Instrumente der Bildsprache
Linien und Flächen in den Fotografien lenken den Blick des Betrachters und sind somit wesentlicher Bestandteil der Bildsprache in der Fotografie. Bei den Linien unterscheidet man zwischen imaginären und wirklichen Linien. Eine wirkliche Linie ist zum Beispiel eine Straße oder eine Hauskante. Eine imaginäre Linie kann durch die Anordnung mehrerer gleichartiger Objekte entstehen. Wichtig für die Bildsprache ist zudem, ob es sich um senkrechte, waagerechte oder diagonale Linien handelt.

Bildsprache, Licht und Farbe
Nehmen Sie ein und dasselbe Motiv und färben es unterschiedlich ein – die Bildsprache wird stets eine ganz unterschiedliche sein. Natürlich kann der Fotograf über Filter oder in der digitalen Dunkelkammer mittels Bildbearbeitung die Farben eines Bildes verändern. Aber auch über unterschiedliche Formen der Ausleuchtung einer Szene lassen sich farbliche Gestaltungselemente nutzen – und so die Bildsprache behutsam verändern.

Das Licht – als "Träger" der Farbe – spielt daher eine enorme Bedeutung in der Bildsprache der Fotografie. Denn je nach Lichtstimmung werden unterschiedliche Emotionen beim Betrachter geweckt – Licht, das der Lichtfarbe eines Sommertages entspricht, wird auch emotional mit dem Thema Sommer verknüpft.

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