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Bewusstes Atmen: Eine bewährte Methode, innerlich ruhiger zu werden

Lesezeit: 2 Minuten Gerade in Stress-Situationen neigen viele Menschen dazu sehr flach zu atmen, wodurch sich die gesamte Anspannung im Körper noch weiter verstärkt. Um generell innerlich ruhiger zu werden, empfiehlt es sich, sich einmal mit dem Atmen zu beschäftigen und zu verstehen, wie der Atem unser Befinden beeinflusst.

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Bewusstes Atmen: Eine bewährte Methode, innerlich ruhiger zu werden

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Wir atmen ungefähr 16-mal pro Minute. Manche Menschen atmen sogar mehr als 20-mal pro Minute im Ruhezustand.

In Situationen, in denen wir innerlich sehr ruhig sind oder in körperlicher Ruhe kann sich der Atemzyklus auf vier bis sechsmal pro Minute reduzieren. Generell kann man sagen, dass bei Stress öfter geatmet wird, als im entspannten Ruhezustand.

Unter Stress ist die Atmung beschleunigt

Unter Stress wird oftmals sehr schnell ein- und ausgeatmet. Zum schnellen, hektischen Atmen kommen meist noch hochgezogene Schultern dazu, was die Körperspannung verstärkt. Unter Anspannung kann nicht entspannt werden. Daher ist es hilfreich, in Stress-Situationen erst einmal tief ein- und auszuatmen. Der Volksmund drückt es sehr treffend mit den Sprüchen "Atme erst mal tief ein und aus" oder auch "Lass mal Dampf ab" aus.

Es gibt diverse kleine Übungen, um sich schnell wieder zu beruhigen. Dazu gehören auch Atemübungen. Sehr hilfreich ist es, die Bauchatmung zu erlernen.

Die Bauchatmung im Liegen

Legen Sie sich bequem auf den Boden oder ein flaches Sofa. Konzentrieren Sie sich auf Ihre Atmung. Folgen Sie Ihrem Atem gedanklich ein paar Atemzüge lang. Legen Sie nun die Hände auf den Bauch zwischen Nabel und Brustbein. Atmen Sie nun bewusst gegen Ihre Hände ein und aus. Beim Einatmen sollte sich nun die Bauchdecke heben, beim Ausatmen senken. Wiederholen Sie die Bauchatmung mehrmals.

Die Bauchatmung im Sitzen

Nehmen Sie eine gerade Sitzhaltung ein. Die Wirbelsäule wird gerade gehalten. Das Kinn ist parallel zum Boden. Legen Sie wiederum die Hände auf Ihren Bauch und atmen Sie ein und aus. Beim Einatmen bewegen sich Ihre Hände nach vorne, beim Ausatmen nach hinten. Wiederholen Sie die Übung mehrmals.

Mit der Bauchatmung entspannen Sie sich und bauen Stress ab. Ein weiterer Vorteil der Bauchatmung: Die Bauchorgane werden massiert. Mit der Bauchatmung können Sie so sogar Ihre Verdauung verbessern.

Versuchen Sie, sich die Bauchatmung anzugewöhnen. Dann merken Sie sehr schnell, wenn Sie in Stress-Situationen NICHT in den Bauch atmen und können Ihre Atmung sofort korrigieren.

Sie werden feststellen: Wenn Sie gestresst sind und bewusstes Atmen praktizieren, werden Sie schnell ruhiger und entspannt.

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