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Beugen Sie einer muskulären Dysbalance vor

Lesezeit: 2 Minuten Wer Sport treibt, ist sich bewusst, dass er, um Sportverletzungen und Sportschäden zu vermeiden, auf ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Anspannung und Entspannung der Muskeln achten muss. Dem ungeübten Gelegenheitssportler ist dieser Umstand bekannt, aber er nimmt diesen Fakt nicht immer ernst. Muskelzerrungen und Schmerzen sind die Folge. Erfahren Sie, wie Sie einer muskulären Dysbalance vorbeugen können.

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Beugen Sie einer muskulären Dysbalance vor

Beugen Sie einer muskulären Dysbalance vor

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Muskeln werden entsprechend ihrer Funktion in phasische (Bewegungsfunktion), tonische (Haltefunktion) und gemischte Muskeln (Halte- und Bewegungsfunktion) eingeteilt.

Beim Menschen reagieren tonische Muskeln mit einer Verkürzung und phasische Muskeln mit einer Abschwächung. Beide Muskelgruppen stehen daher besonders bei Fehlbelastungen in direkter Beziehung zueinander. Um eine muskuläre Dysbalance zu vermeiden, sollten Sie vor dem Sport einige Dinge beachten.

Muskuläre Dysbalance: Ein Muskel hemmt den anderen

Ein tonischer verkürzter Muskel kann demnach seinen phasischen Gegenspieler und Mitspieler hemmen. Das bedeutet, dass die optimale Aktivierung des Muskels nicht gegeben ist und die normale Trainierbarkeit gehemmt wird. Die Folge ist die muskuläre Dysbalance.

Gründe für die muskuläre Dysbalance

Die muskuläre Dysbalance ist demnach ein Ungleichgewicht zwischen der tonischen und der phasischen Muskulatur. Die Ursache dafür wird besonders bei sportlichen Aktivitäten durch eine Überlastung und Fehlbelastung der Muskeln deutlich. Verletzungen, Abnutzungserscheinungen und Entzündungen sowie andere krankhafte Ereignisse spielen ebenfalls eine wichtige Rolle.

Folgen der muskulären Dysbalance

Die Belastbarkeit der Muskeln, Sehnen und Bänder ist massiv herabgesetzt. Selbst die angrenzenden Gelenke werden in Mitleidenschaft gezogen. Durch eine kurzfristige Überlastung steigt die Gefahr der Muskelzerrungen bis hin zu Muskelrissen. Tonische Muskeln reagieren dabei in Form von Abwehr und Schutzbewegungen sehr viel schneller als phasische Muskeln.

Der Grund dafür ist relativ simpel. Ein verkürzter, also tonischer Muskel, ist bei Belastung weniger elastisch und weich als ein phasischer Muskel. In Folge führt dies zu Reizzuständen, die unter anderem auch zu schmerzhaften Verspannungen führt.

Was Sie gegen eine muskuläre Dysbalance tun können

Das Rezept nennt sich ganz einfache Dehn- und Kräftigungsübungen vor und nach jeder sportlichen Aktivität.

Mit gezielten Übungen dehnen und kräftigen Sie Ihre Muskeln. Dabei ist es allerdings sehr wichtig, die Muskeln nicht nur zu dehnen. Um eine muskuläre Dysbalance auszugleichen, sind beide Komponenten wichtig. Dabei gilt der Grundsatz, dass die Dehnung immer vor der Kräftigung der Muskeln, Sehnen und Bänder Vorrang hat.

Bildnachweis: baranq / stock.adobe.com

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