Gesundheit Praxistipps

Beugen Sie Alzheimer vor mit diesen 5 Maßnahmen

Lesezeit: 2 Minuten Die Nervenkrankheit Alzheimer gehört wohl zu den schlimmsten mentalen Erkrankungen für viele Senioren. Alles, was ihr Leben ausmacht, zu vergessen, ist ein schweres Schicksal. Doch zum Glück gibt es einige Methoden, mit denen Sie Alzheimer vorbeugen können.

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Beugen Sie Alzheimer vor mit diesen 5 Maßnahmen

Beugen Sie Alzheimer vor mit diesen 5 Maßnahmen

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Diese 5 einfachen Tipps helfen Ihnen, auch im Alter noch geistig aktiv zu sein.

  1. Ernährung
  2. Bewegung
  3. Fittes Gehirn
  4. Soziales Umfeld
  5. Vermeiden

1. Die richtige Ernährung

Eine gesunde Ernährung gehört zu den wichtigsten Schritten, wenn Sie Alzheimer vorbeugen möchten. Dabei müssen Sie keineswegs auf eine überaus exotische Ernährung achten oder Ihren gesamten Ernährungsplan umstellen. Viele ungesättigte Fettsäuren, wie Sie etwa in Nüssen vorkommen, Hülsenfrüchte und eine ausreichende Menge Obst und Gemüse. Das versorgt Körper und Gehirn mit Vitaminen und Nährstoffen. Vor allem der Folsäure fällt dabei eine Sonderrolle zu, denn sie wird benötigt, um Eiweiße abzubauen. Gemeinsam mit den Vitaminen B6 und B12 sorgt Folsäure dafür, dass auch im Alter keine Gehirnmasse abgebaut wird.

2. Bewegung, auch im Alter

Sport und Bewegung regen den Blutkreislauf an und verbessern so die Durchblutung im ganzen Körper. Das sorgt nicht nur für einen gesunden Körper, sondern fördert auch die Durchblutung im Gehirn. Das Risiko von Alzheimer-Demenz steigt um 20 bis 70 Prozent, wenn Sie sich nicht ausreichend bewegen.

Mit ein wenig Sport und vor allem regelmäßiger Bewegung (auch im Alter) können Sie Alzheimer vorbeugen und ihren Körper fit halten.

Bereits eine halbe Stunde moderate Bewegung am Tag hat einen äußerst positiven Effekt. Sportarten wie Walking, Schwimmen, Radfahren oder Joggen sind dabei ideal für Sie. Auch neben der sportlichen Betätigung sollten Sie auf ausreichend Bewegung achten – das Rad auf dem Weg zur Arbeit oder etwas lockere Gymnastik nach dem Aufstehen, so beugen Sie auch körperlich Alzheimer vor.

3. Das Gehirn fit halten

Nicht nur der Körper baut ab, wenn Sie ihn nicht regelmäßig benutzen – Gleiches gilt für den Geist. Wenn Sie Alzheimer vorbeugen wollen, dann gehören auch mentale Übungen dazu. Besonders positiv wirken sich etwa Fremdsprachen aus, die Sie auch im Alter noch lernen können.

Auch regelmäßiges Rätseln und Knobeln, Gedächtnistraining oder Sudokus, all dies hält Ihr Gehirn fit. Für Smartphone oder Tablet gibt es ebenfalls viele Apps, die Sie vor kleine, geistige Herausforderungen stellen.

Lange, repetitive Tätigkeiten dagegen (wie stundenlanges Fernsehen) wirken sich extrem hinderlich auf die geistige Gesundheit aus.

4. Soziales Umfeld pflegen

Es klingt für Sie vielleicht banal, aber soziale Kontakte bis ins Alter zu pflegen, gehört zu den wichtigsten Präventionsmaßnahmen, die Sie pflegen können. Der soziale Austausch ist wichtig, wenn Sie Alzheimer vorbeugen möchten. Denn das Gehirn ist in Gesprächen, bei Small Talk oder bei gemeinsamen Aktivitäten besonders aktiv. Das fällt vielen Menschen im Alter besonders schwer, gerade wenn die Kinder ausgezogen sind, der Renteneintritt den regelmäßigen Alltag umgekrempelt hat oder sogar der Lebenspartner verstorben ist.

Dabei ist es für den Kopf wichtig, dass Sie sich mit Freunden austauschen. Auch soziale Aktivitäten wie gemeinsames Kochen, Sportkurse, Theaterbesuche und Feiern sind in der Alzheimervorbeugung essentiell. Da dieser soziale Austausch im Alter oft ungewollt wegbricht, gilt dem Pflegen von sozialen Kontakten ein besonderes Augenmerk.

5. Das gilt es zu vermeiden

Auch mit einigen kleineren Einschränkungen können Sie Alzheimer vorbeugen, denn es gibt viele Stoffe, die die Krankheit fördern. Leider sind dies vorrangig Stoffe, die im modernen Leben eine große Rolle spielen. Zucker etwa, diesen können Sie jedoch durch Zimt oder Stevia ersetzen.

Auch Alkohol ist ein echtes Gift für Körper und Geist, mehr als zwei alkoholische Getränke pro Tag sollten Sie nicht zu sich nehmen. Wein ist dabei deutlich gesünder, denn Farb- und Gerbstoffe haben einen positiven Effekt auf Körper und Geist. Besonders entscheidend ist übrigens die Altersstufe zwischen 40 und 50.

Bildnachweis: Scott Griessel / stock.adobe.com

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