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Bettwäsche pflegen – Tipps für Jedermann

Lesezeit: 4 Minuten Bettwäsche gehört zu den Dingen, auf die kaum jemand verzichten kann, doch hat sie nicht nur einen praktischen Nutzen. Schöne Bettwäsche wertet ein Schlafzimmer auch optisch auf. Dabei besteht die Wahl zwischen verschiedenen Arten von Bettwäsche.

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Bettwäsche pflegen - Tipps für Jedermann

Bettwäsche pflegen – Tipps für Jedermann

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Neben einfarbigen Modellen gibt es Bettwäsche mit Streifen, Karos oder auch witzigen Motiven. Ob man es eher gediegen bevorzugt oder dem eigenen Schlafzimmer eine freche Note verleihen möchte, die Möglichkeiten sind beinahe unbegrenzt. Damit beim Schlafen ein gutes Gefühl aufkommt und die Bettwäsche möglichst lange hält, ist es aber auch wichtig, diese regelmäßig und umfassend zu pflegen.

Wie dabei am besten vorzugehen ist, hängt auch von dem Material ab, aus dem die Bettwäsche besteht. Die nachfolgenden Tipps zeigen auf, wie sich Bettwäsche vernünftig pflegen und reinigen lässt. Ferner werden noch Hinweise auf die Entfernung hartnäckiger Flecken präsentiert, damit die Bettwäsche auch nach einem Jahr noch ohne Schwierigkeiten nutzbar ist.

Biberbettwäsche  – Besonderheiten der Pflege

Mit dem namensgebenden Nager hat Biberbettwäsche zunächst nichts gemein. Sie besteht nicht aus Fell, sondern aus Baumwolle, die allerdings auf einer oder beiden Seiten aufgeraut wurde. Das Resultat ist besonders weich und auch etwas dicker als andere Bettwäsche. Wer ein Faible für kuschelige Bettwäsche hat, dürfte mit Biberbettwäsche sicherlich viel Freude haben. In der Pflege ist dieses Material zudem recht anspruchslos. Bei der Pflege sind folgende Punkte zu bedenken:

  • Biberbettwäsche lässt sich einfach in der Waschmaschine waschen. Dazu eignet sich am besten ein Waschgang für Baumwolle und 60 Grad, damit Bakterien und Keime abgetötet werden.
  • Anschließend kann die Bettwäsche im Trockner – bei einem entsprechenden Programm – oder auch über einer Wäscheleine getrocknet werden. Bügeln ist im Regelfall nicht notwendig.

Vor allem im Winter ist Biberbettwäsche eine gute Wahl, da sie auch bei Minustemperaturen schön warm hält. Somit eignet diese sich vor allem für Menschen, die auch nachts schnell frieren.

Wie wird Jersey Bettwäsche gepflegt?

Jersey-Bettwäsche ist für das ganze Jahr geeignet, wird aber besonders häufig im Sommer verwendet. Sie besteht in der Regel aus Baumwolle und wird in Maschentechnik hergestellt. Positive Eigenschaften hat sie einige: Jersey Bettwäsche ist nicht nur temperaturausgleichend und atmungsaktiv, sondern auch schön weich und geschmeidig. Auch sie ist pflegeleicht. Die Bettwäsche wird einfach in der Waschmaschine gewaschen (60-90 Grad) und kann im Trockner getrocknet werden. Auch Jersey-Bettwäsche muss normalerweise nicht gebügelt werden.

Satinbettwäsche pflegen – eine besondere Herausforderung?

Satinbettwäsche ist ebenfalls gerade im Sommer sehr beliebt. Sie fühlt sich angenehm auf der Haut an und ist atmungsaktiv. Damit ist sie eine gute Alternative zu Jersey oder Seide. Auch Satinbettwäsche ist für die Waschmaschine und sogar den Trockner geeignet, sollte allerdings maximal bei 60 Grad gewaschen werden. Ob anschließend das Bügeln notwendig ist, unterscheidet sich je nach Bettwäsche und den persönlichen Wünschen.

Besonderheiten zur Satinbettwäsche im Überblick:

  • Eignet sich vor allem für den Sommer
  • Angenehmes Gefühl auf der Haut
  • Atmungsaktiv
  • Maximal bei 60 Grad waschen
  • Bügeln je nach persönlicher Vorliebe

Bettwäsche aus Seide – pflegeleichter als oft angenommen

Seidenbettwäsche hat den Ruf, besonders vornehm auszusehen, aber auch anspruchsvoll in der Pflege zu sein. Dabei trifft der zweite Punkt auf moderne Seidenbettwäsche nur noch bedingt zu. Auch diese lässt sich oft problemlos in der Waschmaschine reinigen. Bei der Temperatur ist allerdings Vorsicht angebracht. In vielen Fällen ist Seidenbettwäsche nur bis zu einer Temperatur von 30 Grad waschbar.

Mittlerweile gibt es jedoch auch Exemplare, die auch bei 60 Grad gewaschen werden können. Hier ist es ratsam, gerade bei Seidenbettwäsche die entsprechenden Etiketten zu beachten. Mit einem Fein- oder Colorwaschmittel lässt sich laut den Pflegetipps von Estella-Shop.de zudem nicht viel falsch machen.

Grundsätzliche Tipps für die Pflege von Bettwäsche

Es gibt einige Dinge, die bei der Pflege von Bettwäsche grundsätzlich zu beachten sind:

  • Die Bettwäsche sollte alle ein oder zwei Wochen gewechselt werden. Wer stark schwitzt, kann durch einen häufigeren Wechsel die Lebensdauer der Bettwäsche und die Qualität beim Schlafen verbessern.
  • Eine möglichst hohe Temperatur beim Waschen sorgt dafür, dass Bakterien und Keime abgetötet werden.
  • Bettwäsche außerdem immer auf links waschen. So bleiben Farben länger frisch.
  • Nach dem Kauf die neue Bettwäsche immer erst einmal waschen, um eventuelle Bakterien zu bekämpfen. Schließlich ist die Ware im Laden oftmals durch viele Hände gegangen.

Mit diesen generellen Pflegetipps dürfte es leicht sein, die eigene Bettwäsche möglichst lange frisch zu halten. Natürlich lässt sich so auch Geld sparen, weil erst später eine Neuanschaffung notwendig wird.

Flecken aus Bettwäsche entfernen – Tipps

Während sich normale Verschmutzungen meist leicht aus Bettwäsche entfernen lassen, gibt es Verunreinigungen, die hartnäckiger sind und ein spezielles Vorgehen erfordern:

  • Blutflecken: Zunächst ist die betroffene Bettwäsche in kaltem Wasser einzuweichen. Das stellt auch bei empfindlicheren Stoffen die Methode der Wahl dar. Auch das Aufstreuen von Salz ist laut ratgeber-alltag.de eine wirkungsvolle Methode, um Blutflecken zu entfernen.
  • Schweiß: Bei starker Schweißbildung die Bettwäsche sehr oft waschen. Im Handel gibt es außerdem spezielle Mittel für diesen Fall. Damit sollte man aber gerade bei Materialien wie Seide oder Satin vorsichtig sein. Durch atmungsaktive Bettwäsche lässt sich zudem wirksam vorbeugen. 
  • Urin: Gerade bei kleinen Kindern kann es zu Urinflecken auf Bettwäsche kommen. Hier gilt ähnlich wie bei Blutflecken: Zunächst die Bettwäsche möglichst bald in kaltem Wasser einweichen und erst dann in die Waschmaschine geben. Handelt es sich um Seide, können die Flecken auch mit etwas verdünntem Spiritus abgetupft werden.

Im Handel gibt es eine Reihe spezieller Reiniger, die teilweise auch für Bettwäsche geeignet sind. Vor dem Gebrauch ist es ratsam, sich zu vergewissern, ob das betreffende Mittel für die eigene Bettwäsche infrage kommt. Auf diese Weise werden Schäden und Verfärbungen vermieden.

Fazit:

Die Pflege von Bettwäsche stellt in der Regel keine großen Herausforderungen dar. Das gilt entgegen verbreiteter Meinungen auch für Materialien wie Seide oder Satin. Gehen Sie aber immer auf Nummer sicher, indem Sie die Anweisungen auf den angebrachten Etiketten beachten. So bleibt Ihre Bettwäsche nicht nur bequem und sorgt für einen ruhigen Schlaf, sondern sie stellt auch ein Hingucker in Ihrem Schlafzimmer dar und wertet den Raum auf.

Bildnachweis: drubig-photo / stock.adobe.com

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