Gesundheit Praxistipps

Betäubungsmittel für Patienten

Lesezeit: < 1 Minute Normalerweise werden die Betäubungsmittel bei Ihren Patienten deponiert. Das Depot sollte für Dritte unzugänglich sein. Wenn Sie das Betäubungsmittel verabreichen, sollten Sie zu Ihrem eigenen Schutz auch darauf achten, dass kein Missbrauch betrieben wird.

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Betäubungsmittel für Patienten

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Verabreichen von Betäubungsmitteln
Ein erhöhter Verbrauch kann ein Zeichen dafür sein, dass das Betäubungsmittel zum Beispiel überdosiert, teilweise verkauft oder in suizidaler Absicht gesammelt wird. Um hier den Überblick zu behalten, müssen Sie über jede Tablette oder Ampulle, die entnommen wurde, Buch führen. Zum Beispiel mittels eines Vordrucks, der an der Verpackung des Medikaments befestigt ist.
Umgang mit Betäubungsmitteln im Pflegedienst
Ist es nicht möglich, die Betäubungsmittel beim Patienten zu deponieren, müssen Sie das Medikament unter Verschluss in Ihrem Pflegedienst lagern. Achten Sie darauf, dass nur examinierte Pflegekräfte die Dosis pro Einsatz entnehmen.
Auch hier müssen Sie genau Buch führen und den Bestand regelmäßig prüfen.
So dokumentieren Sie die Entnahme
Jede Entnahme aus der Verpackung muss von Ihrem Pflegemitarbeiter mit Datum, Handzeichen und dem Restbestand entweder direkt auf der Verpackung oder auf einem seperaten Bogen mit einem dokumentenechten Stift festgehalten werden.
Wenn eine Ampulle kaputtgegangen ist, muss Ihr Mitarbeiter dies auch dokumentieren.
Restmenge
Nach Absetzen des Betäubungsmittels bzw. nach dem Tod des Patienten müssen Sie die Restmenge der Betäubungsmittel in der Apotheke zurückgeben. Hierfür müssen Sie die präzisen Mengen dokumentieren und den Erhalt vom Apotheker durch Unterschrift bestätigen lassen.
Kein Betäubungsmittel-Reservelager!
Achten Sie stets darauf, dass Medikamente und Betäubungsmittel, die nicht mehr benötigt werden, nicht in einem Betäubungsmittel-Reservelager aufbewahrt werden, denn das ist verboten. Zudem ist es verboten, diese Medikamente den Angehörigen zu übergeben, auch wenn sie der Patient bezahlt hat. Bei Rückgabe der Betäubungsmittel an den Apotheker werden die Kosten für den Patienten nicht erstattet.

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