Lebensberatung Praxistipps

Beschenken Sie andere mit Ihrer Aufmerksamkeit

Lesezeit: 3 Minuten "Ich denke an dich!" Das ist eine Botschaft, die immer gut ankommt. Aber auch andere Formen von Aufmerksamkeit tun Ihnen und Ihren Mitmenschen gut. Schenken Sie doch einfach ein bisschen mehr Aufmerksamkeit und helfen Sie so sich und auch den anderen. Hier 10 kleine, überraschende Gesten des Mitdenkens, der Anerkennung und des Dankes.

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Beschenken Sie andere mit Ihrer Aufmerksamkeit

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1. Aufmerksamkeit für Rückkehrer
Stellen Sie Urlaubern am Rückkehrtag einen Korb mit Essbarem hin, das sich schnell in eine Mahlzeit verwandeln lässt. Viele Menschen ernähren sich auf der Rückreise vor allem von ungesundem Knabberzeug. Ihr Korb sollte daher unbedingt Obst und roh verzehrbares Gemüse enthalten.

Wer aus dem Krankenhaus heimkommt, freut sich darüber, wenn sein Korb auch Genussmittel enthält, die seine Lebensgeister stärken, etwa ein kleiner, selbst gebackener Kuchen oder eine Flasche Pikkolo.

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2. Wegzug
Ziehen Freunde in ein anderes Bundesland oder gar ins Ausland, nutzen Sie das letzte Beisammensein im größeren Freundeskreis, um unter den Anwesenden bereits adressierte und frankierte Postkarten zu verteilen. Damit sorgen Sie dafür, dass die Weggezogenen an ihrem neuen Wohnort bald „Grüße aus der Heimat" finden.

3. Aufmerksamkeit für guten Service
Fast schon ein Volkssport: die Klage über schlechten Service. Drehen Sie’s um und konzentrieren Sie sich darauf, guten Service zu loben – gleich, ob Sie selbst davon profitiert haben oder andere. Die Hotline-Mitarbeiterin, die Informationen für Sie sammelt, statt Sie in eine andere Warteschleife abzuschieben. Den Busfahrer, der extra aufsteht, um einem blinden Fahrgast behilflich zu sein.

Die Verkäuferin, die sich in der anderen Filiale erkundigt, ob das gewünschte Stück dort noch zu haben sei … Sagen Sie nicht nur an Ort und Stelle „danke", sondern fragen Sie die hilfreiche Person nach ihrem Namen, und drücken Sie in einem Brief an die Geschäftsführung Ihre Anerkennung aus.

4. Ermutigung im Familienalltag
Verstecken Sie ermutigende Botschaften dort, wo Ihre Familienmitglieder sie im Laufe des Tages finden werden: Stecken Sie Ihrem Kind einen Zettel mit „Alles Gute für die Klassenarbeit" in seine Brotdose oder Ihrem Partner, Ihrer Partnerin vor der Dienstreise einen Müsliriegel in die Tasche. Falten Sie die Zeitung so, dass statt Katastrophenmeldungen die Lieblingsseite Ihres Partners obenauf liegt oder eine nette Naturaufnahme.

5. Zeitungsdienst
Sie entdecken den Sohn Ihrer Nachbarin in der Tageszeitung oder in einem Werbeblatt? Dann schneiden Sie Artikel und Bild aus und bitten ein paar Freunde, das Gleiche zu tun. Sammeln Sie die Ausschnitten und überreichen Sie sie der Nachbarin zum Verschicken an die Verwandtschaft.

6. Nochmaliges Dankeschön
Notieren Sie auf den Etiketten von Weinflaschen, die Sie geschenkt bekommen, Name und Telefonnummer des Gebers. Wenn Sie den Wein später trinken, rufen Sie ihn an, und danken Sie ihm nochmals.

7. Seien Sie spendabel
Sie wissen, in welchem Restaurant Ihr Freund mit seiner Familie beispielsweise seinen Geburtstag feiern möchte? Vereinbaren Sie mit dem Restaurant, dass Sie einen Teil der Kosten übernehmen, etwa für die Getränke oder für den Nachtisch. Bitten Sie darum, dass der Kellner dies den Gästen gleich beim Bestellen mitteilt. Natürlich können Sie dabei zunächst anonym bleiben und Ihren Freund rätseln lassen, von wem diese nette Idee kommt.

8. Up-to-date: Aufmerksamkeit für gute Lehrer
Lehrer verlieren ihre Schüler in der Regel später zwangsläufig aus den Augen. Und doch täte es ihnen gut, dann und wann zu erfahren, dass die mühsam gesäte Saat aufgegangen ist. Schreiben Sie einem ehemaligen Lehrer, der für Ihr Kind von besonderer Bedeutung war, einen Brief.

Erzählen Sie darin etwas über den weiteren Weg Ihres Kindes und danken Sie für die Unterstützung, die Ihr Kind erfahren hat: „Seit Sie Johannes gezeigt haben, dass Mathematik nicht trocken sein muss, kommt er gut mit dem Fach zurecht."

9. Aufmerksamkeit an Jahrestagen
An manchen Jahrestagen brechen bei vielen Menschen alte Wunden wieder auf: der Tod eines geliebten Menschen, die Scheidung, eine Fehlgeburt, der Verlust des Arbeitsplatzes … Notieren Sie sich in Ihrem Kalender nicht nur Geburtstage, sondern auch solche traurigen Anlässe.

Oft hilft den Betroffenen schon ein wenig Gesellschaft (Telefonat, Verabredung), über den schwierigen Tag hinwegzukommen. Lassen Sie den anderen entscheiden, ob ihm nach Ablenkung (z.B. Kino) oder nach Konfrontation mit dem Vergangenen (z.B. sich gemeinsam ein altes Fotoalbum ansehen) zumute ist.

10. Aufmerksamkeit für neue Erdenbürger
Ist in Ihrer Umgebung ein Kind angekommen, so ist eine Schachtel mit Erinnerungsstücken für später ein besonders originelles Geschenk. Möglicher Inhalt: eine Zeitung, die das Geburtsdatum des Kindes trägt; der Wetterbericht für diesen Tag; eine interessante Zeitschrift des Geburtsmonats; Werbung, die die Kleidermode zeigt; ein Buch, das gerade in aller Munde ist; Fotos von der alltäglichen Umgebung (das Haus, die Straße, die nächsten Geschäfte).

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