Homöopathie Praxistipps

Berberis vulgaris in der Schwangerschaft tabu

Lesezeit: 2 Minuten Berberis vulgaris hilft Patienten, die unter einem Blasenleiden oder Erkrankungen der Gelenke leiden. In der Schwangerschaft sollte das homöopathische Mittel aber nicht angewendet werden, da es gefährliche Auswirkungen haben kann. Lesen Sie mehr dazu in diesem Artikel.

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Berberis vulgaris in der Schwangerschaft tabu

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Berberis vulgaris, auch die gewöhnliche Berberitze genannt, ist in Asien und Europa verbreitet und ein Strauch aus der Familie der Berberitzengewächse. Sie ist auch als Sauerdorn oder Essigbeere bekannt. Die Beere des Berberitzenstrauchs kann verzehrt werden, schmeckt leicht säuerlich und enthält viel Vitamin C. Die Rinde und die Blätter der Berberitze werden in der Homöopathie verwendet, da sie eine heilende Wirkung besitzen.

Berberis vulgaris schon lange als Heilmittel bekannt

Schon in der Antike wurde Berberis vulgaris als Heilpflanze benutzt und zum Beispiel bei Gallenleiden eingesetzt. Auch heute noch ist Berberis bei Homöopathen und Heilpraktikern ein gerne genutztes Mittel zur Linderung von Beschwerden bei verschiedenen Krankheitsbildern. Es gibt verschiedene Darreichungsformen von Berberis, am meisten verwendet werden aber Globuli und Tropfen.

Häufig wird Berberis vulgaris bei Blasenentzündungen oder Blasenbeschwerden angewendet und zwar sowohl bei Männern als auch bei Frauen. Auch bei Beschwerden und Schmerzen aufgrund von Harnsteinen kann Berberis eingesetzt werden. Beschwerden mit der Blase oder den Harnleitern äußern sich in Schmerzen im Unterbauch, die bis in den Rücken ausstrahlen können, starken Schmerzen beim Wasserlassen und möglicherweise sogar einer Rotfärbung des Urins. 

Auch bei Leber- oder Gallenbeschwerden kann Berberis vulgaris helfen

Berberis kann aber auch bei anderen Beschwerden angewendet werden, zum Beispiel bei Gelenkentzündungen wie Rheuma, Gicht oder Arthritis. Alle diese Erkrankungen gehen mit einem erhöhten Harnsäurespiegel im Blut einher.

Auch bei Leber- oder Gallenleiden kann Berberis vulgaris eingenommen werden. Ebenso rechtfertigen juckende Hautentzündungen die Gabe von Berberis. Gemein ist allen Beschwerden, die mit Berberitze behandelt werden können, dass ein schmerzhaftes Brennen mit allen einhergeht.

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Bei einer Erstreaktion sollte das Mittel vorläufig abgesetzt werden

Wie bei allen homöopathischen Mitteln ist es möglich, dass sich die Symptome nach der Gabe von Berberis am Anfang erst einmal verschlimmern. Falls es zu so einer Erstreaktion kommt, sollte das Mittel vorerst abgesetzt werden. Sobald diese erste, heftige Reaktion abgeklungen ist, kann das Mittel wieder eingenommen werden. Falls sich die Beschwerden anschließend wieder verschlechtern, dann sollte Berberis endgültig abgesetzt werden und nach einer Alternative geschaut werden. 

Berberis vulgaris in der Schwangerschaft

Schwangere Frauen sollten Berberitze nicht während der Schwangerschaft oder der Stillzeit einnehmen. Das in Berberitze enthaltene Berberin kann vorzeitig Wehen auslösen, was zu Frühgeburten führen kann.

Auch Patienten, die Probleme mit ihrer Nierenfunktion haben, sollten von der Einnahme von Berberitze absehen. Falls einmal zu viel Berberitze eingenommen wurde, kann sich das in Bauchschmerzen, Durchfall, Erbrechen und Übelkeit äußern. In diesem Fall sollte sofort der behandelnde Homöopath oder Arzt kontaktiert werden. Auch generell gilt, dass eine Behandlung mit Berberis vulgaris nur unter Anleitung oder Begleitung eines Arztes durchgeführt werden sollte.

Wie wird Berberis vulgaris eingenommen?

Die Beschwerden von Personen, die mit Berberis behandelt werden, verbessern sich zusätzlich bei Wärme, Massagen und Ruhe. Schlechter werden die Symptome bei Anstrengung, Erschütterung und im Stehen.

Die empfohlene Dosis für Berberis beträgt bei Erwachsenen drei Mal täglich zehn Tropfen. Im akuten Fall können jede halbe bis ganze Stunde zehn Tropfen eingenommen werden, und das bis zu acht Mal am Tag.

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