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Bei Gefahrenlagen richtig informiert dank Android-Warn-Apps

Lesezeit: 2 Minuten Apps, die die Bevölkerung vor Gefahren warnen und über Gefahrenlagen informieren sollen, bekommen immer mehr Aufmerksamkeit. Mit gutem Grund, denn so werden nicht nur schnell und effizient viele Leute erreicht, sondern auch verlässliche Informationen anstelle von Panikmache und Gerüchten verbreitet. Welche Apps Sie brauchen, erfahren Sie hier.

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Bei Gefahrenlagen richtig informiert dank Android-Warn-Apps

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Ob Unwetter oder Anschläge: Dann, wenn es zählt, muss die Bevölkerung schnell und präzise informiert werden. Was früher über Sirenen funktionierte, wird heute bereits auf Smartphones ausgelagert. Das Internet bietet nicht immer eine verlässliche Quelle. Zu viele Falschmeldungen und Gerüchte werden verbreitet, teils durch eigentlich zuverlässige Quellen. Deswegen werden Warn-Apps entwickelt, die den Usern einen schnellen Überblick über die Lage bieten.

Warnungen für Ihre Region dank NINA

NINA ist die App des Bundesamtes für Katastrophenhilfe und Bevölkerungsschutz und kostenlos erhältlich. Die App ist sehr übersichtlich und leicht zu bedienen. Nachdem Sie beliebig viele Städte hinzugefügt haben, bekommen Sie automatisch eine Push-Nachricht, wenn eine Warnung für diese Region bekannt wird.

Dazu muss allerdings Internetempfang über WLAN oder mobile Daten eingeschaltet sein. Alarmierungen bietet die App abhängig von der Stadt, da diese lokal herausgegeben werden. Mögliche Warnungen umfassen Warnmeldungen des Bevölkerungsschutzes (etwa eine Bombenentschärfung), Wetterwarnungen und Hochwasserinformationen.

Zusätzlich bietet NINA allgemeine Notfalltipps, um Nutzer bei Gefahr Hilfestellung zu geben. Über was man benachrichtigt werden möchte, lässt sich in den Einstellungen leicht festlegen. Optional können Sie auch Warnmeldungen zu Ihrem jeweiligen Standort empfangen. Auf einer Karte können zudem alle aktuellen Warnmeldungen angezeigt werden.

NINA bietet damit alles, was man von einer solchen App erwarten würde. Dabei lohnt es sich, die App auf dem Smartphone zu haben. Auch über relativ harmlose Geschehnisse wie die Entschärfung einer Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg oder eine Hitzewelle wird informiert.

Top informiert dank KATWARN

Katwarn ist eine kostenlose Android-App, die der NINA-App des Bundesamtes für Katastrophenhilfe und Bevölkerungsschutz relativ ähnlich ist. Katwarn ist allerdings mehr im Süden Deutschlands verbreitet. Beide Apps werden von offizieller Seite verwaltet und können bedenkenlos genutzt werden.

Katwarn informiert die Nutzer per Push-Nachricht über Gefahrenlagen wie Unwetter. Benachrichtigungen werden durch die örtliche Feuerwehrleitstelle, den Katastrophenschutz und den Deutschen Wetterdienst ausgegeben. Dabei sind bis zu acht Orte wählbar, für die informiert werden soll. Darin enthalten ist der eigene Standort. Dieses Feature („Schutzengel“ genannt) kann jedoch auch abgestellt werden. Wie auch NINA benötigt Katwarn eine Internetverbindung, um Warnungen abrufen zu können.

Auf einer Übersichtskarte wird bei Warnungen der betroffene Bereich angezeigt und es werden Handlungsempfehlungen ausgesprochen. Wer im von Katwarn unterstützen Bereich ist, ist mit dieser App immer up to date. Auch Schadensereignisse wie Großbrände oder ähnliches werden seriös und zuverlässig angezeigt.

Extremwetterlagen im Überblick dank WarnWetter

WarnWetter ist eine kostenlose Android-App des Deutschen Wetterdienstes. Sie bündelt alle Wetterinformationen und vor allem Unwetterwarnungen für ganz Deutschland. Darunter aktuelle Satellitenbilder, ein Niederschlagsradar, Modellvorhersagen für Unwetterlagen und prognostizierte Zugbahnen von Extremwetterlagen.

Besonders praktisch für Wetterinteressierte sind auch Videoinformationen bei Extremwetterlagen und konfigurierbare Warnelemente. Wer möchte, kann sich auch per Push-Benachrichtigung über Unwetter oder eine Änderung der Lage alarmieren lassen.

Nutzer können dabei einstellen, welche Warnungen von welcher Wetterstation in ihrer Nähe sie sich anzeigen lassen wollen und ab welcher Warnstufe sie alarmiert werden wollen.

Hinter allen drei Apps stehen seriöse Quellen, sodass Sie sicher sein können, nur korrekte Informationen zu bekommen. Zudem werden meistens Handlungsempfehlungen ausgesprochen, sodass Sie aus zuverlässiger Quelle wissen, wie Sie einer potentiellen Gefahr begegnen. Das beginnt schon bei dem Hinweis, Fenster und Türen geschlossen zu halten, wenn ein Großbrand herrscht.

Generell reicht es allerdings, entweder Katwarn oder NINA zu nutzen, da beide Apps mit gleichen Informationen aufwarten sollten. Welche App Sie nutzen sollten, entscheidet sich da durch, wo Sie wohnen und welche Landkreise jeweils vertreten sind.

Wer ein besonderes Interesse an Wetter hat, zum Beispiel als Outdoorsportler, der kann sich auch WarnWetter anschauen, denn die App geht nochmal mehr in die Tiefe, was Extremwetterlagen angeht. Die wichtigsten Wetterwarnungen werden allerdings auch von WarnWetter und Katwarn angezeigt.

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