Pflege Praxistipps

Behandlungspflege kann eine Pflegeerschwernis sein

Lesezeit: < 1 Minute Behandlungspflege wird immer noch im Grunde unentgeltlich erbracht. Sie können sie aber bei der Pflegestufe als Pflegeerschwernis geltend machen - in mehreren eindeutig definierten Fällen. Aber auch diese Fälle werden bei der Begutachtungssituation oft vergessen oder übersehen.

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Behandlungspflege kann eine Pflegeerschwernis sein

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Behandlungspflege kann eine Pflegeerschwernis darstellen
Pflegeerschwernisse sind Sachverhalte, die den normalen Zeitbedarf einer Pflegeleistung verlängern. Meist ist eine Pflegeerschwernis in der Person begründet – wie etwa Abwehrverhalten – und kann nicht abschließend in den Behandlungsrichtlinien (BRi) aufgelistet werden. Bei der Behandlungspflege liegt der Sachverhalt jedoch anders: Wenn ein "sachlicher Zusammenhang" zwischen Grundpflege und Behandlungspflege besteht, kann sie im Rahmen der Pflegeeinstufung berücksichtigt werden.

Behandlungspflege, die als Pflegeerschwernis gilt

PflegemaßnahmeBehandlungspflege, die mit der Pflegemaßnahme zeitlich und untrennbar in Zusammenhang steht
Körperpflegeorotracheale Sekretabsaugung, Einreiben mit Dermatika
Darm-Blasen-EntleerungKlistier / Einlauf, Einmalkatheterisierung
Aufnahme der Nahrungorotracheale Sekretabsaugung, Wechseln einer Sprechkanüle gegen eine Dauerkanüle bei Tracheostoma
Aufstehen / ZubettgehenSekretelimination bei Mukoviszidose oder Erkrankungen mit vergleichbarem Hilfebedarf
An- und AuskleidenAn- und Ausziehen von Kompressionsstrümpfen ab Kompressionsklasse 2, Anlegen von medizinischen Korsetts oder Körperersatzstücken

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