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Beförderungskosten nur zur nächstgelegenen Schule

Lesezeit: < 1 Minute Die Beförderungskosten werden vom Landkreis nur bis zur nächstgelegenen Schule gleicher Schulart getragen. Besucht ein Schüler eine andere Schule, kann er die Erstattung der Kosten nicht beanspruchen. Dies entschied das Verwaltungsgericht Koblenz Anfang 2008 (Az. 7 K702/07).

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Beförderungskosten nur zur nächstgelegenen Schule

Beförderungskosten nur zur nächstgelegenen Schule

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Im entschiedenen Fall hatten Eltern beim Landkreis die Übernahme der Beförderungskosten zu einem Gymnasium in privater Trägerschaft beantragt. Der Landkreis lehnte den Antrag ab, ein Widerspruchsverfahren blieb erfolglos. Daraufhin klagten die Eltern auf Kostenübernahme, mit der Begründung, dass es am Wohnort kein vergleichbares Gymnasium mit Ganztagsunterricht gebe.

Die Klage blieb erfolglos, das Gericht entschied, dass die Eltern keinen Anspruch auf die Erstattung der Beförderungskosten haben. Die Kosten könnten nur übernommen werden, wenn der Schüler die nächstgelegene Schule gleicher Schulart besucht. Die Ganztagsschule, die das Kind besucht, ist keine eigene Schulart, sondern eine besondere Organisationsform der Schulart Gymnasium.

Die nächstgelegene Schule für das Kind der Kläger sei ein Gymnasium in privater Trägerschaft am Wohnort, das die gewählten Fächer anbiete. Für eine Übernahme der Beförderungskosten komme nur diese Schule in Betracht. Anspruchsvoraussetzungen für eine Kostenübernahme zur weiter entfernten Ganztagsschule seien nicht gegeben, so das Verwaltungsgericht.

Bildnachweis: Nattakorn / stock.adobe.com

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