Homöopathie Praxistipps

Bedrohungsgefühle mit Belladonna homöopathisch lindern

Bedrohungsgefühle mit Belladonna homöopathisch lindern
geschrieben von Marlene Stöckel

„Wer reitet so spät durch Nacht und Wind?“ In diesem Gedicht des Erlenkönigs drückt sich das homöopathische Arzneimittelbild von Belladonna aus. Wir haben es mit einer plötzlich auftretenden Bedrohung zu tun. Menschen, die Belladonna benötigen, fühlen sich bedroht und sind deshalb auf der Flucht. Nicht immer ist diese Bedrohung real.

Wie erkenne ich einen Belladonnazustand?

Menschen, die dieses Heilmittel benötigen, haben das Gefühl, dass Sie von außen bedroht werden und dass sie entkommen müssen, wenn sie überleben wollen. Natürlich drückt kaum ein Patient dies so aus. Woran können wir es also erkennen?

Wir stellen fest, dass Belladonna benötigt wird, wenn etwas sehr plötzlich eintritt und besonders intensiv erlebt wird. Also beispielsweise ein plötzlich einsetzendes, sehr hohes Fieber mit klopfenden Halsschlagadern und großer Angst.

Belladonna fühlt sich bedroht

Auch wenn von außen betrachtet kein Grund besteht zu fliehen, wird ein Mensch, der Belladonna benötigt, von dem Gefühl beherrscht, dass Flucht seine letzte Chance darstellt. Er meint, verfolgt zu werden, hat irrationale Ängste, man könne ihn töten wollen. Seine Handlungen und Empfindungen können von Gewalttätigkeit geprägt sein.

Klassische Homöopathie hilft bei Ängsten

Das homöopathische Heilmittel Belladonna kann bei einer Vielzahl von Ängsten eingesetzt werden, wenn denn das Gesamtbild stimmt. Menschen, die Belladonna benötigen, haben oft Angst vor Hunden, besonders schwarzen. Sie haben Angst vor schrecklichen Tieren, vor Feinden und die Angst wechselt oft ab mit Wut. Die Beschwerden können ausgelöst werden durch Schreck und werden verschlimmert durch Ermahnung.

Ich möchte davon abraten, homöopathische Arzneien eigenständig einzunehmen, da ihre Wirkkraft das Wesen eines Menschen beeinflussen kann, auch wenn die Arznei nicht die Richtige ist. Wir nennen dies dann eine Arzneimittelprüfung.

Lesen Sie mehr über die homöopathische Behandlung von Ängsten im Beitrag Homöopathie bei Todesangst: Aconit kann helfen.

Bildnachweis: espy3008 / stock.adobe.com

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Marlene Stöckel