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Barfuss joggen: So profitieren Sie davon

Lesezeit: 2 Minuten Es gibt unzählige Laufschuhe in unterschiedlichen Preiskategorien, die den mehr oder minder ambitionierten Läufer das Blaue vom Himmel versprechen. Da dürfte es die Schuhindustrie doch schocken, dass immer mehr Menschen dazu übergehen, diesen Sport ohne Schuhe auszuüben. Es soll gesünder sein. Hier erfahren Sie, welche Voraussetzungen erfüllt sein müssendamit es nicht zu bösen Überraschungen kommt.

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Barfuss joggen: So profitieren Sie davon

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Wer regelmäßig läuft, der kennt die Problematik – Kniebeschwerden durch Überlastung, abgelaufene Schuhe und geschwollene Füße. Das alles müsste nicht sein, wenn der Mensch wieder zum barfuss joggen übergehen würde.

Das liegt derzeit voll im Trend, da es deutlich gesünder sein soll, als das Laufen mit entsprechenden Sportschuhen. Doch kann wirklich jeder ohne Schuhe joggen? Gibt es dabei keine Komplikationen? Was muss man beachten? Gute Fragen, denen es nachzugehen gilt.

1. Frage: Kann wirklich jeder barfuss laufen?

Grundsätzlich ist das zu bejahen. Der Mensch ist von Natur aus darauf ausgelegt, sich ohne Hilfsmittel (also Schuhe) fortzubewegen. Im Laufe der Zeit gewöhnten sich die Menschen allerdings an die Schuhe. Durch die unberechenbaren Bodenbeschaffenheiten in der Stadt, die durch Scherben oder ähnliche Hindernisse herbeigeführt werden, wird das barfuss laufen aber in der Gegenwart zusehends erschwert.

Es spricht nichts dagegen, beispielsweise auf Sand oder auf Rasen barfuß zu laufen. Dies tut dem Fuß gut.  Auch die üblichen Beschwerden im Kniebereich treten bei dieser Lauf-Form nicht auf, da das Abrollen durch den Mittel- und Vorderfuß geschieht. Mit Schuhen kommt der Fuß meist auf der Ferse zuerst auf.

Das Laufen auf diesem Untergrund ist zunächst ungewohnt, aber man kann sich recht schnell daran gewöhnen. Grundsätzlich ist das Laufen ohne Schuhe für jeden zum Empfehlen.

2. Frage: Was muss man dabei beachten?

Es mag gesünder sein, ohne Schuhe zu laufen, aber man sollte den Körper nicht völlig ohne Vorwarnung auf diese Begebenheiten loslassen. Bevor man gänzlich auf Schuhe verzichtet, was gerade auf Schotterwegen kompliziert wird, muss man sich langsam daran gewöhnen.

Eine gute Möglichkeit einen leichten Umstieg zu finden, bieten Minimal-Schuhe/Barfuß-Laufschuhe. Sie bieten für den Fuß einen minimalen Schutz mit einer sehr dünnen "Haut" und vermitteln so den Fuß alle Vorzüge des Barfußlaufens, bieten aber auch einen gewissen Schutz.

Des Weiteren sollte man langsam mit der Umstellung beginnen. Anfangs nicht länger als 30 Minuten laufen und das ganze zwei Mal in der Woche wiederholen. Mit der Zeit bildet der Fuß eine entsprechende Hornhaut aus. Auch die Muskulatur im Vorder- und Mittelfuß  wird wieder stärker ausgeprägt. Durch das Laufen in Schuhen verkümmern diese Bereiche meistens stark.

3. Frage: Wann ist Barfuß laufen nicht zu empfehlen?

Bitte beachten Sie; Nicht jeder verträgt diese Umstellung gut. Wenn es gar nicht geht, ist davon abzuraten. Auch das ein Satz an Sinnlosigkeit nicht zu übertreffen

Auch bei bereits bestehenden Verletzungen an den Füßen oder im Knochenbereich, sollte diese Art der Fortbewegung eher gemieden werden. Dazu zählt zum Beispiel die Arthrose des Großzehengrundgelenks. Es kann zu einer Verschlimmerung der bereits vorhandenen Schmerzen kommen. Im Zweifelsfall lassen Sie sich von einem erfahrenen Sportmediziner näher beraten. Damit gehen Sie auf Nummer sicher.

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