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Bärlauch: Heilschatz des Frühlings zur Reinigung und Entschlackung

Lesezeit: 2 Minuten Nach dem trägen Winter kommt der frische, Kräfte weckende Frühling und mit ihm auch Heilschätze aus der Natur. Eines davon ist Bärlauch, der inzwischen überall wächst. Nutzen Sie diesen zur Frühjahrskur und entgiften Sie Ihren Körper von Schlacken und Umweltschadstoffen. Oder wussten Sie, dass der Saft auch als Desinfektionsmittel im Haushalt genutzt werden kann?

2 min Lesezeit
Bärlauch: Heilschatz des Frühlings zur Reinigung und Entschlackung

Bärlauch: Heilschatz des Frühlings zur Reinigung und Entschlackung

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Wo findet man Bärlauch?

Bärlauch wächst generell wild in eher halbschattiger Gegend unter Bäumen, Gebüschen und in Parks. Er riecht sehr stark nach Knoblauch. Es ist ein Lauchgewächs, das etwa 30 cm Blattlänge erreicht und im Frühling von März bis Juni aus der Erde wächst.

Zuerst bilden sich die Blätter, die den Maiglöckchen (Achtung giftig!) sehr ähneln und später weiße Blüten und Früchte, die dann abfallen. Danach verschwindet er wieder bis zum nächsten Frühjahr. Sie können Bärlauch auch in Gemüseläden, auf Wochenmärkten oder sogar im Supermarkt kaufen.

Wann und wie lange kann man Bärlauch ernten?

Die Blätter kann man pflücken oder mit der Schere abschneiden, solange er nicht blüht. Sobald Blüten da sind, ist er nicht mehr verwendbar und hat seine gesundheitsfördernde Wirkung wieder verloren.

Wie verarbeite ich Bärlauch und was mache ich damit?

Die Blätter kann man gut zu einem Pesto verarbeiten, als getrocknete Kräuter (Aroma sinkt) oder als frische Kräuter zum Würzen von Nudelgerichten, Aufläufen, Brot etc. verwenden oder in Suppen. Gut eignet er sich auch zum Einfrieren, da er nur kurzzeitig im Frühling geerntet werden kann.

Gesundheitliche Wirkung des Bärlauchs

  • perfekt für eine Entgiftung und Reinigung des ganzen Körpers
  • normalisiert die Darmflora
  • stimuliert das Immunsystem
  • schützt gegen Arterienverkalkung
  • unterstützt die Verdauung
  • senkt Blutdruck und Cholesterinspiegel
  • verbessert Fluss des Blutes (gut gegen Tinnitus und Schwindel)
  • wird eingesetzt gegen Rheuma
  • gut gegen Herzkreislaufkrankheiten
  • Verbesserung von Herzrhythmusstörungen und der gesamten Herzfunktion
  • gegen Hautentzündungen
  • fördert Haarwachstum
  • zerstört krankmachende Bakterien und Pilze im Darm
  • neutralisiert Umweltgifte
  • der Pflanzensaft kann als Desinfektionsmittel im Haushalt verwendet werden

Bärlauch im Ayurveda

Im Frühjahr steigt unser Pitta im Körper wieder auf und möchte aufräumen und wieder mehr Vitalität in uns bringen. Die Natur unterstützt uns bei diesen Bestrebungen, indem z.B. Bärlauch wächst. Bärlauch gilt als Wunderwaffe für den Stoffwechsel, reinigt, entschleimt und reguliert den Darm und ist somit für eine Frühjahrs-Reinigungskur perfekt geeignet. Auch nach einer Ayurveda- oder Panchakarmakur unterstützt er unsere Gesundheit.

Vorsicht

Bärlauch fördert die Menstruation und hat austreibende Wirkung und sollte daher nicht von Schwangeren vermehrt verzehrt werden. Ebenso verstärkt er die Blutungen, wenn er während der Menstruation eingenommen wird.

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Bildnachweis: Birgit Kutzera / stock.adobe.com

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