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Baby schläft nicht ein – diese Mittel schaffen Abhilfe

Lesezeit: 3 Minuten Wenn ein Baby nicht einschläft, ist dies nicht nur für die Eltern eine große Belastung, sondern auch für das Kind. Doch es gibt einige Tricks, wie Sie schnell für einen ruhigen Schlaf sorgen können und Ihr Kind mit dem Schreien aufhört.

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Baby schläft nicht ein - diese Mittel schaffen Abhilfe

Baby schläft nicht ein – diese Mittel schaffen Abhilfe

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Der Schlaf ist wichtig für Babys, damit Sie gut wachsen können, allerdings ist es auch für die Eltern eine immens wichtige Kraftquelle, um gut in den nächsten Tag starten zu können. Doch was können Sie tun, wenn Ihr Baby einfach nicht einschläft, sehr unruhig ist und schreit?

Bleiben Sie selbst ruhig – Fakten zum Babyschlaf

  • Babys brauchen viel Schlaf, meist bis zu 18 Stunden pro Tag. Dennoch schaffen es viele Kinder nicht, nach einem Tag abzuschalten und zu entspannen. Hierbei prassen den ganzen Tag neue und sehr viele Eindrücke ungefiltert auf das Baby ein. Meist schaffen es kleine Kinder nicht, dann einfach die Augen zu schließen und zu schlafen.
  • Die einzige Kommunikation von Babys ist natürlich das Schreien, um Bedürfnisse zu zeigen. Dennoch kommunizieren Babys auch mit den Augen und mit der Körpersprache. Ihr Kind spürt, wenn Sie unruhig werden, das verunsichert den Säugling noch mehr. Achten Sie darauf, dass Sie selber ruhig bleiben, dies wird sich dann auch auf das Kind übertragen. Nehmen Sie das schreiende Kind auf den Arm, am besten horizontal, mit dem Kopf nach oben und atmen Sie ruhig und tief durch.

So sorgen Sie für einen guten Schlaf bei Ihrem Baby

  • Versuchen Sie Rituale einzuführen, das wird dem Kind und dem Körper helfen, besser abschalten zu können. Eine entspannende Badewanne und eine anschließende Massage tun Ihrem Kind sehr gut.
  • In den Abendstunden sollten Sie selbst auf eine ruhige Sprache achten. Denn auch dadurch wird Ihr Kind erfahren, dass es nun allmählich Zeit wird, ins Bett zu gehen.
  • Wickeln Sie Ihr Kind in ein Pucktuch ein, denn das sorgt für die Enge, die bei vielen Babys für mehr Ruhe und Entspannung verantwortlich ist.
  • Gehen Sie nun mit Ihrem Kind in den abgedunkelten Schlafraum. Es sollte allerdings nicht komplett ruhig sein, und es darf auch gerne eine kleine Lichtquelle vorhanden sein.
  • Nun können Sie Ihrem Kind noch eine letzte Mahlzeit geben. Viele Kinder sind allerdings dann bereits schon so müde, dass Sie diese Aktion meist sehr unruhig macht. Sie beginnen zu zappeln und fangen auch nicht selten an zu schreien.
  • Hierbei hilft ein Tipp: Nehmen Sie Ihr Baby auf den Arm und wippen Sie kräftig und langsam auf und ab. Alternativ können Sie dies auch auf einem Bett machen. Machen Sie zugleich ein „schh“ am Ohr des Babys. Auch wenn es sich nicht sofort beruhigen lässt, das Weinen wird nachlassen.
  • Sobald Ihr Baby nun ruhig ist, legen Sie es ins Bett und sprechen Sie leise und sehr ruhig mit ihm. Bewährt hat es sich, wenn Sie monoton und ganz ruhig immer wieder den gleichen Sazt sprechen. Überlegen Sie sich einfach einen. Wiederholen Sie diesen Satz immer wieder und sehen Sie Ihrem Baby in die Augen. Damit signalisieren Sie Ihrem Baby: „Ich bin da und alles ist okay.“
  • Wenn Sie eine Wippe haben, ist das perfekt. Viele Babys würden gerne einschlafen, Sie schaffen es aber noch nicht. Wippen Sie unaufhörlich und sprechen Sie leise und sehr ruhig Ihren Satz.
  • Viele Kinder brauchen einen Schnuller. Bieten Sie diesen Ihrem Kind an, Sie werden sehen, dass es kräftig daran nuckeln wird und sich somit quasi in den Schlaf „arbeitet“.
  • Sobald Sie merken, dass Ihr Baby schläft, bleiben Sie noch da und legen Sie sich neben das Bett. Sie werden feststellen, dass Ihr Kind nach 5 Minuten meist die Augen wieder öffnet. Das ist vollkommen normal, denn die meisten Babys haben einen sehr leichten Schlaf und erwachen in bestimmt Zeitabständen wieder. Sobald sich Kinder allerdings sicher fühlen, schlafen sie auch schnell wieder von alleine ein.
  • Sollte Ihr Kind wieder mit dem Schreien beginnen. Wiederholen Sie das Schunkeln auf dem Arm und dem „Schh..“ am Ohr. Legen Sie es anschließend dann wieder ins Bett und helfen Sie Ihrem Kind – gemeinsam – die „Türe zum Schlaf zu finden“.

Sie werden sehen, dass sich bereits nach wenigen Tagen die Lage entspannt hat und Ihr Baby besser einschläft.

Bildnachweis: candy1812 / stock.adobe.com

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