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Avocado: Gesund und lecker

Lesezeit: 3 Minuten Die Avocado gehört zur Familie der Beeren. Schale und Kern sind ungenießbar, aber das weiche, fast cremige Fruchtfleisch hat einen angenehmen, nussartigen Geschmack. Trotz des vergleichsweise hohen Fettgehalts ist die Avocado sehr gesund. Für die Haut soll sie ein wahrer Jungbrunnen sein.

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Avocado: Gesund und lecker

Avocado: Gesund und lecker

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Die Avocado kommt ursprünglich aus Mittelamerika. Man darf sich durch den ursprünglichen Namen bzw. der Übersetzung nicht den Appetit verderben lassen. Der aztekische Name bedeutet nämlich „Hoden“. Dies hängt sicherlich auch damit zusammen, dass die Avocado als Aphrodisiakum angesehen wurde.

Die Avocado als Aphrodisiakum?

Die Avocado ist gesund. Aber ist sie auch ein Aphrodisiakum? Hier soll auf diese Frage nicht näher eingegangen werden. Nur so viel: Die Avocado enthält Serotonin – ein Glückshormon. Vielleicht mit ein Grund, warum die alten Azteken die Avocado so begehrt haben.

Avocado: Obst oder Gemüse?

Man spricht zwar häufig von der Avocado-Frucht, dennoch gehört dieses Nahrungsmittel zur Familie der Beeren. In Europa behandelt man Avocados noch am ehesten wie Gemüse und bevorzugt sie für salzige Speisen. Häufig wird die Avocado als Brotaufstrich, im Salat oder mit Lachs verzehrt. Ganz anders hingegen in Südamerika oder in Asien. Dort bevorzugt man die Avocado für süße Speisen.

Die Avocado-Frucht

Schale und Kern der Avocado sind ungenießbar. Demgegenüber hat das weiche, fast cremige Fruchtfleisch einen angenehmen, nussartigen Geschmack. Durch die besondere Konsistenz gibt es für die Avocado die verschiedenartigsten Rezepte.

Wer es einfach mag, der kann das Avocado-Fruchtfleisch einfach auf ein Brot streichen und etwas salzen. Sehr beliebt ist auch das Avocado-Püree, dass man mit Zitronensaft, Salz sowie etwas Pfeffer verfeinert und es so als Dipp verwendet. Darüber hinaus wird die Avocado auch für Suppen, Salat oder im japanischen Sushi verwendet.

Woher kommt die Avocado?

Avocados werden heute in vielen tropischen und subtropischen Gebieten angebaut. Sie wachsen auf den Avocadobäumen, die bis zu 20 Meter hoch werden können. Die grünen, birnenförmigen Avocado-Früchte fallen von den Bäumen, bevor sie reif sind. Für den Verkauf werden Sie allerdings vom Baum gepflückt, sobald sie die marktübliche Größe erreicht haben.

Auch wenn die Avocados dann im Laden angekommen sind, können sie häufig noch nicht sofort gegessen werden und müssen noch etwas nachreifen.

Ist die Avocado gesund?

Trotz des vergleichsweise hohen Fettgehalts ist die Avocado sehr gesund. Für die Haut soll sie ein wahrer Jungbrunnen sein.

Allerdings enthält die Avocado im Vergleich zu anderen Früchten sehr viel Fett. Gemessen an Wassermelonen oder einer Kaki-Fruch enthält die Avocado daher sehr viele Kalorien. Bedingt durch diesen hohen Fettgehalt wird die Avocado zum Teil auch als „Butterfrucht“ bezeichnet.

Die Avocado-Frucht enthält sehr wertvolle, mehrfach ungesättigte Fettsäuren. Ein Genuss der Avocado kann daher trotz des hohen Fettgehalts zu einer Senkung des Cholesterinspiegels führen.

Die in der Avocado enthaltenen Fettsäuren sind darüber hinaus wichtig, um den Hautschutz und die Zellfunktion aufrecht zu erhalten. Eine schmackhafte Avocado-Speise oder auch eine Avocado-Maske stärkt den Hautschutz und machen die Haut widerstandsfähiger gegen schädliche Umwelteinflüsse.

Der Inhalt von 100 Gramm Avocado

Einhundert Gramm Avocado enthalten etwa 160 kcal, 15 Gramm Fett, zwei Gramm Eiweiß, 8,5 Gramm Kohlenhydrate, 6,7 Gramm Ballaststoffe und 73 Gramm Wasser.

Darüber hinaus hat die Avocado viel Vitamin C und fast alle B-Vitamine. Auch Vitamin E und K beinhaltet die Avocado. Diese schützen das Gewebe und die Knochen. Schließlich ist noch zu erwähnen, dass die Avocado über einen hohen Kaliumgehalt verfügt und viel Magnesium, Phosphor und Mangan enthält. Für die Blutbildung wichtiges Eisen verbirgt sich ebenfalls in der Avocado. Gegenüber anderen Früchten steckt in der Avocado aber kaum Zucker.

Dieser überzeugenden Tatsachen zum Trotz sollte man Avocados nicht täglich zu sich nehmen. Das in hoher Dosierung enthaltene Fett lässt auf Dauer überflüssige Pfunde entstehen, sodass Online-Diäten zunehmend von Interesse werden könnten.

Eine Avocado-Schönheitsmaske

Eine Avocado-Maske können Sie schnell und problemlos selbst herstellen. Verrühren Sie hierzu einfach eine pürierte halbe Avocado, einen Teelöffel Honig und zwei Teelöffel Quark. Anschließend können Sie die Avocado-Maske direkt auftragen und etwa zwanzig bis dreißig Minuten einwirken lassen.

Bedingt durch ihre wertvollen Fette und Vitamine ist das Avocadoöl besonders gut für trockene, spröde Haut geeignet. Es zieht schnell ein und lässt sich gut auf der Haut verteilen. Avocadoöl wird daher in vielen hochwertigen Lotionen, Seifen und Cremes verwendet. Sogar für Shampoos gegen trockenes Haar wird gelegentlich die Avocado benutzt.

Wann kann man Avocados kaufen?

Die Avocado war vor wenigen Jahren noch ein absoluter Exote. Heute hat sie sich schon fast einen festen Platz auf den heimischen Speisezetteln erobert.  In Deutschland bekommen Sie Avocados daher das ganze Jahr über. Ähnlich der Banane wird auch die Avocado unreif geerntet. Sie ist reif, wenn sie bei leichtem Druck sacht nachgibt.

Wenn Sie eine noch nicht ganz reife Avocado gekauft haben, können Sie diese auch zu Hause nachreifen lassen. Wer den Reifeprozess etwas beschleunigen möchte, kann die Avocado-Früchte in Zeitungspapier einwickeln oder zusammen mit Äpfeln lagern.

Bildnachweis: lukesw / stock.adobe.com

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