Gesundheit Praxistipps

Autogenes Training und dessen Anwendungsgebiete

Lesezeit: 2 Minuten Autogenes Training nimmt in der Gesundheitsvorsorge mittlerweile einen hohen Stellenwert ein und findet viele Anhänger. Als Präventivmaßnahme trägt es schon im Vorfeld dazu bei, gesundheitliche Risikofaktoren auszuschalten. Erfahren Sie hier mehr über die Anwendungsgebiete des Autogenen Trainings.

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Autogenes Training und dessen Anwendungsgebiete

Autogenes Training und dessen Anwendungsgebiete

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Präventive Anwendungen

Leider kommt in der heutigen Zeit der gesunde Wechsel zwischen Anspannung und Entspannung viel zu kurz. Dauerstress, Leistungsdruck, familiäre Probleme sind nur einige Risikofaktoren, die Ihre Gesundheit nachhaltig schädigen. Um so wichtiger ist die Vorsorge. Das gelingt in mit circa zehn Minuten täglichem Autogenen Training, wenn Sie diese Art der Entspanunnungsmethoden zu lassen.

Als Anwendungsbereiche in der Vorsorge kommen in Betracht

  • Stressbewältigung
  • Steigerung der Konzentrationsfähigkeit
  • Steigerung der Leistungsfähigkeit
  • Stärkung der Immunabwehr
  • Problembewältigung
  • Günstige Beeinflussung des Selbstwertgefühls
  • Schmerz und Angstbewältigung bei der Geburtsvorbereitung

Doch auch wenn schon das Kind in den Brunnen gefallen ist und Sie erste Anzeichen von Gesundheitsstörungen an sich bemerken, wird Ihnen das Autogene Training hilfreich zur Seite stehen.

Als Anwendungsbereiche bei Gesundheitsstörungen kommen in Betracht

  • Behandlung von Schlafstörungen
  • Behandlung von Suchterkrankungen
  • Schmerzbehandlung
  • Ebenfalls wird dem Autogenen Training eine positive Wirkung bei speziellen Krankheitsbildern zugeschrieben.

Als Anwendungsbereiche kommen dabei in Betracht

  • Herzkreislauferkrankungen (Bluthochdruck, Vorbeugung gegen Herzinfarkt, Herzrhythmusstörungen)
  • Magen-Darm-Erkrankungen (Spasmen, Verdauungsstörungen, Entzündung von Magen und / oder Darm )
  • Atemwegserkrankungen (Asthma, chronischer Schnupfen)
  • Hauterkrankungen (Neurodermitis, Juckreiz)
  • Hormonelle Störungen (Wechseljahre, Diabetes )
  • Störung der Sexualität
  • Erkrankungen der Bewegungsorgane (Rheuma, Verspannungen)
  • Störung der Harnblasentätigkeit (Bettnässen)
  • Neurologische und psychische Krankheitsbilder (Ticks, Lähmungen)

Warum Autogenes Training anwenden?

  • Autogenes Training lässt Sie nicht einschlafen, sondern setzt in Ihnen positive Kräfte frei.
  • Sie können es nach Bedarf, wenn Sie die Technik gut beherrschen, in jeder Stresssituation rasch anwenden. Dabei baut sich in besonderen Belastungssituationen gar nicht erst ein hoher Stresshormonspiegel auf. Manch eine Situation, die Sie früher regelrecht auf die Palme gebracht hat, werden Sie mit ein wenig Übung besser beherrschen lernen.
  • Außerdem ist es möglich, dass Sie bei Schmerzen oder eventuellen Ein- und Durchschlafproblemen weniger bis gar nicht zu Medikamenten greifen.
  • Sie beeinflussen Ihr vegetatives Nervensystem damit positiv und schaffen sich ein gesundes Gleichgewicht zwischen Anspannung und Entspannung.
  • Ihr Körper ist weniger anfällig gegenüber schädlichen Viren und Bakterien. Das Immunsystem wird gestärkt.
  • Sie erlangen an Selbstsicherheit, sind aktiver, weniger ängstlich und deprimiert.

Lesen Sie auch den Artikel, wie das Autogenen Training auf Körper und Geist wirkt.

Bildnachweis: STUDIO GRAND WEB / stock.adobe.com

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