Gesundheit Praxistipps

Autogenes Training: Grundübungen – 2. Die Wärmeübung

Lesezeit: 2 Minuten Sie haben die Ruheformel und die Schwereübung im Autogenen Training erlernt und sind nun bereit für die Wärmeübung. Ihre Suggestionen werden durch Imagination noch verstärkt. Ihre Vorstellungskraft produziert angenehme Wärme.

2 min Lesezeit

Autogenes Training: Grundübungen – 2. Die Wärmeübung

Lesezeit: 2 Minuten

Die Wärmeübung im Autogenen Training
Wärme und Schwere werden meist zusammen empfunden. Bei jeder Entspannung kommt es zu einer Erweiterung der Blutgefäße und damit zu einer besseren Hautdurchblutung. Dies wird mit der Wärme-Suggestion im Autogenen Training angesprochen und weiter verstärkt. Spüren Sie die angenehme Körperwärme und sprechen Sie nacheinander wieder alle Gliedmaßen, den Rumpf und Kopf an. Zwischen jeder Suggestion verwenden Sie wieder die Ruheformel. Jede Formel der Übungen wird 4-6 Mal wiederholt gesprochen.

So beginnen Sie die Wärmeübung im Autogenen Training
Begeben Sie sich in die Ausgangsposition. Schließen Sie Ihre Augen. Atmen Sie auch jetzt einige Male tief ein und aus. Beginnen Sie das Autogene Training als Rechtshänder mit dem rechten Arm, als Linkshänder mit dem linken Arm. Sie sprechen erst einmal die Ruheformel aus, um sich zu sammeln. Konzentrieren Sie sich nun auf Ihren Arm, erspüren Sie ihn und sprechen Sie ihn mit der entsprechenden Formel an. Jede Formel wird 4-6 Mal wiederholt gesprochen.

Autogenes Training: Anleitung für die Wärmeübung

  • Beginnen Sie die Übung wieder mit der Ruheformel: "Ich bin ganz ruhig. Die Gedanken kommen und gehen.“  
  • Sagen Sie sich nun innerlich die Suggestion: "Mein rechter Arm ist wohlig warm." Sie wiederholen diese Suggestion 4-6 Male. Spüren Sie die angenehm strömende Wärme in Ihrem rechten Arm. Seien Sie sich bewusst: Durch die Autosuggestion im Autogenen Training nehmen Sie bewusst Einfluss auf das Befinden Ihres Körpers.
  • Dann fügen Sie die bereits erlernte Ruheformel ein: "Ich bin ruhig und gelassen." (1x)
  • Konzentrieren Sie sich nun auf den linken Arm: "Mein linker Arm ist wohlig warm." (4-6 Mal wiederholen). Spüren Sie die angenehme Wärme in Ihrem linken Arm.
  • Wenn Sie auch hier die Wärme spüren können, fügen Sie wieder die Ruheformel: "Ich bin ruhig und gelassen." (1x) ein und
  • konzentrieren Sie sich jetzt auf das rechte Bein: "Mein rechtes Bein ist wohlig warm." (4-6 Mal wiederholen).
  • Ruheformel: "Ich bin ruhig und gelassen." (1x)
  • Dann: "Mein linkes Bein ist ganz wohlig warm." (4-6 Mal wiederholen)
  • Noch einmal die Ruheformel: "Ich bin ruhig und gelassen." (1x)
  • Am Schluss sagen Sie sich innerlich: "Mein ganzer Körper ist wohlig warm."

Wiederholen Sie diesen Vorgang in der angegebenen Weise. Konzentrieren Sie sich darauf, wie wohlig warm sich Ihr Körper fühlt.

Imagination hilft Ihnen im Autogenen Training
Benutzen Sie auch Ihre Imagination und stellen Sie sich z. B. ein Lagerfeuer, eine heiße Dusche oder ein kuscheliges Bett vor, um die Suggestion im Autogenen Training noch tiefer wirken zu lassen. Ihr Körper wird mit ein bisschen Übung auf die Bilder in Ihrem Geist reagieren. Spüren Sie, wie sich durch Ihre Vorstellungskraft angenehme Wärme im ganzen Körper ausbreitet.

Der nächste Schritt im Autogenen Training
Wenn Sie die Schwere- und die Wärmeübung beherrschen, beginnen Sie mit der Herzübung, die im nächsten Teil beschrieben wird. Sie können auch weitermachen, wenn Sie diese beiden noch nicht beherrschen, sollten diese aber weiterhin üben.

Ein gesundes und vitales Leben wünscht Ihnen

Nicole Quast

***

Warum ein Leben leben, das Ihnen einfach so passiert, wenn Sie doch in der Lage sind, Ihr Leben bewusst zu erschaffen? 

PS: Qualitätsmanagement ist uns wichtig!

Bitte teilen Sie uns mit, wie Ihnen unser Beitrag gefällt. Klicken Sie hierzu auf die unten abgebildeten Sternchen (5 Sternchen = sehr gut):

Bitte warten...

PPS: Ihnen hat der Beitrag besonders gut gefallen?

Unterstützen Sie unser Ratgeberportal: