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Autogenes Training: die verschiedenen Übungspositionen

Lesezeit: 2 Minuten Sie können das Autogene Training in verschiedenen Übungspositionen durchführen. Sie sollten dabei auf bequeme Kleidung achten. Gegebenenfalls lockern Sie Gürtel und Krawatten. Brillen und Hörgeräte legen Sie auch ab. Die Übungsposition sollte für Sie bequem und angenehm sein. Es werden drei Übungspositionen unterschieden: Sitzhaltung im Sessel, Droschkenkutscherhaltung und Liegeposition.

2 min Lesezeit
Autogenes Training: die verschiedenen Übungspositionen

Autogenes Training: die verschiedenen Übungspositionen

Lesezeit: 2 Minuten

Sitzhaltung im Sessel

Bei dieser Übungsposition machen Sie sich es sich am besten in einem Sessel (z. B Fernsehsessel) bequem. Sie lehnen dabei den Rücken gerade an die Lehne. Arme und Hände legen Sie auf die Armlehnen. Die Beine sind leicht gegrätscht und die Füße stehen flach auf dem Boden.

Bei einer hohen Rückenlehne können Sie Ihren Kopf anlehnen, andernfallls senken Sie Ihr Kinn leicht auf das Brustbein. Schließen Sie die Augen und beginnen Sie dann mit den Übungen.

Die Droschkenkutscher-Haltung

Bei dieser Übungsposition verwenden Sie am besten einen ungepolsterten Stuhl ohne Armlehnen oder einen Hocker.

Sie setzen sich auf den Stuhl und lehnen sich nicht an. Sie grätschen die Beine leicht und stellen die Füße flach auf den Boden. Die Arme hängen lose neben dem Körper. Dann strecken Sie den Rücken und beugen sich nach vorne. Sie schließen dann die Augen und pendeln sich auf ihren Ruhepunkt ein. Beugen Sie sich nicht so weit nach vorn, damit die Atmung nicht behindert wird.

Stützen Sie dann die Unterarme auf den Oberschenkeln ab. Die Hände hängen dabei nach innen herunter und die Fingerspitzen berühren sich nicht. Die Ellenbogen sind angewinkelt. Sie können jetzt mit dem Autogenen Training beginnen.

Die Liegeposition

In dieser Position lässt sich das Autogene Training am leichtesten erlernen, denn die Wirbelsäule wird dabei auch entlastet und entspannt. Sie nehmen am besten eine Isomatte, ein kleines Kopfkissen und evtl. noch eine Decke zum Zudecken.

Sie legen sich in die Rückenlage und legen dabei die Arme leicht angewinkelt neben den Körper. Die Beine sind locker gestreckt; die Fußspitzen fallen nach außen. Dann schließen Sie die Augen und beginnen mit dem Autogenen Training.

Tipps

Legen Sie Arme und Beine nicht übereinander, da Sie in dieser Position angespannt bleiben.

Entlasten Sie im Liegen Ihren Rücken, indem Sie eine kleine Rolle oder eine zusammengerollte Decke unter Ihre Kniekehlen schieben. Weiterhin entspannt ein kleines Kissen unter dem Kopf die Nackenmuskulatur.

Bildnachweis: fotoexodo / stock.adobe.com

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