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Augengrippe – Symptome, Therapie und Vorbeugung

Lesezeit: 2 Minuten Die Augengrippe ist eine heftige, ansteckende Virusinfektion, die zwei bis vier Wochen dauert, bis sie ausheilt. Da sie die Sehkraft beeinträchtigen kann, sollten Sie wissen, welche Symptome auftreten und wie Sie sich während der Erkrankung verhalten oder vorbeugen können.

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Augengrippe – Symptome, Therapie und Vorbeugung

Augengrippe – Symptome, Therapie und Vorbeugung

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Symptome der Augengrippe

Sie ist mehr als nur eine Bindehautentzündung: Die Augengrippe zeigt deutlich intensivere Symptome und macht sich durch stark tränende, brennende, gerötete und geschwollene Augen bemerkbar. Häufig stellt sich ein Fremdkörpergefühl im Auge ein und die Lider sind deutlich geschwollen, ebenso die Lymphknoten unter den Ohren.

Dazu kommen Beschwerden wie Lichtempfindlichkeit, Juckreiz und verklebte Augenlider. Diese Augenerkrankung wird durch ein Virus verursacht und ist meldepflichtig. Als Betroffener wird man daher krankgeschrieben und muss mindestens zwei Wochen zu Hause bleiben.

So erfolgt die Ansteckung mit Augengrippe

Auslöser der Augengrippe sind Adenoviren, die sehr hartnäckig sind und bis zu mehreren Monaten in der Umgebung aktiv bleiben können. Entsprechend hoch ist die Ansteckungsgefahr. Sie erfolgt durch Tröpfchen Übertragung beim Händeschütteln, Berühren von Türklinken, Geldscheinen, Einkaufswagen, Haltegriffen in Bus und Bahn oder durch Handtücher, die mehrere Menschen benutzen. Sobald das Auge berührt wird, verteilt die Hand die Viren an den Zielort.

Behandlung der Augengrippe

Die Ansteckungsgefahr beträgt etwa sieben bis zehn Tage, bis sich die ersten Anzeichen der Infektion zeigen. Innerhalb von zwei bis vier Wochen heilt die Erkrankung selbstständig aus. Da es sich um ein Virus handelt, kann man nur die Symptome lindern. Hilfreich sind Augentropfen, die den Reiz lindern, zum Beispiel Präparate mit Hyaloron, Augentrost oder Tränenersatzflüssigkeit. Medikamente oder Impfungen gegen die Augengrippe gibt es bisher nicht.

So beugen Sie einer Augengrippe vor

Die einzige sinnvolle Maßnahme ist die Vorbeugung durch eine gründliche Hygiene. Besonders Kontaktlinsenträger sollten auf penible Sauberkeit achten, wenn sie ihre Kontaktlinsen einsetzen oder entfernen. Sie erkranken nämlich häufiger an der Augengrippe, da ihre Augen regelmäßig mit dem Finger berührt werden. Während einer Infektion sollten Sie keine Kontaktlinsen tragen, sondern besser auf eine Brille zurückgreifen, die häufiger desinfiziert werden sollte.

Ansteckungsgefahr reduzieren

Vermeiden Sie, Ihr Gesicht und speziell die Augen zu berühren oder sie zu reiben. Dies gilt sowohl für die Vorbeugung als auch als Verhaltensmaßnahme während einer Infektion, um andere nicht anzustecken. Wechseln Sie häufig Ihr Händehandtuch und teilen Sie es nicht mit anderen Haushaltsmitgliedern.

Waschen Sie sich Ihre Hände immer unter fließendem Wasser mit Seife und verteilen sie letztere auch gründlich zwischen den Fingern und unter den Fingernägeln. Anschließend spülen Sie die Hände sorgfältig mit Wasser ab und trocknen Sie mit einem Einwegtuch ab, wenn Sie infiziert sind. Desinfizieren Sie den Wasserhahn anschließend.

Folgen der Augengrippe

Durch die Infektion könnte die Hornhaut beschädigt werden. Trübungen beeinträchtigen die Sehkraft über einen längeren Zeitraum, ebenso eine verminderte Sehschärfe und erhöhte Lichtempfindlichkeit, die mehrere Wochen und Monate lang nach der Augengrippe anhalten. Um größere Schäden zu vermeiden, sollten Sie bei den oben beschriebenen Symptomen unbedingt einen Augenarzt konsultieren.

Bildnachweis: andranik123 / stock.adobe.com

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