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Arzneimittel im Straßenverkehr – Achtung: Diese Medikamente können zu Unfällen führen

Lesezeit: < 1 Minute Irgendwann im Leben gehört es zum Alltag der meisten Menschen Arzneimittel einzunehmen. Oft ist das jedoch mit Nebenwirkungen verbunden. Wenn Sie als Autofahrer am Straßenverkehr teilnehmen, kann die Einnahme bestimmter Arzneimittel Ihr eigenes Leben, aber auch das der anderen Verkehrsteilnehmer gefährden. Lesen Sie, welche Arzneimittel Auswirkungen auf Ihr Verhalten im Straßenverkehr haben können.

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Arzneimittel im Straßenverkehr - Achtung: Diese Medikamente können zu Unfällen führen

Arzneimittel im Straßenverkehr – Achtung: Diese Medikamente können zu Unfällen führen

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Arzneimittel im Straßenverkehr Arzneimittel können Ihr Reaktionsvermögen leicht herabsetzen oder dafür sorgen, dass Ihre Konzentrationsfähigkeit nachlässt. Bei der Arbeit im Hobbykeller oder in der Küche sind solche Wirkungen kaum von Belang, aber im Straßenverkehr kann es dadurch gefährlich werden.

Viele Menschen denken, dass ihre Fahrtüchtigkeit lediglich durch Psychopharmaka eingeschränkt wird – also Substanzen, die auf das Gehirn wirken. Doch weit gefehlt!

Selbst eine Spritze beim Zahnarzt oder das neue Mittel gegen Ihren Bluthochdruck kann am Steuer zum Risiko werden. Vor allem ältere Menschen sollten bei bestimmten Arzneimitteln lieber auf das Autofahren verzichten.

Oft werden Sie auch mit Ihrem Arzt alternative Präparate finden, mit denen Sie weiterhin Freude am Autofahren haben können.

Arzneimittel und Alkohol – das fatale Duo

Die für das Autofahren wichtigen Gehirnfunktionen sind vor allem Denken, Fühlen, Reagieren und die Koordination der Bewegungen. Diese werden vor allem von Medikamenten beeinträchtigt, die auf das zentrale Nervensystem (also Gehirn und Rückenmark) wirken.

Dabei handelt es sich aber nicht nur um Psychopharmaka oder Schmerzmittel.

Auch Arzneimittel gegen organische Leiden gehören dazu. Bei diesen ist ebenfalls Vorsicht geboten, weil sie müde machen, die Aufmerksamkeit mindern, Koordinationsstörungen hervorrufen können oder den Stoffwechsel zu stark beeinflussen.

Arzneimittel bei denen im Straßenverkehr Vorsicht geboten ist:

  • Schlaf- und Beruhigungsmittel (auch noch einen Tag nach der Einnahme)
  • Schmerzmittel vom Morphintyp oder andere starke Betäubungsmittel
  • örtliche Betäubungsmittel (Zahnarzt!)
  • Psychopharmaka (Antidepressiva, Neuroleptika)
  • Medikamente gegen Bluthochdruck
  • Insulin und Antidiabetika (nach Neueinstellung oder Umstellung)
  • Medikamente zur Muskelentspannung (Muskelreaxantien)
  • Antiepileptika
  • Mittel gegen Reisekrankheit
  • Medikamente gegen Allergien (Antihistaminika)
  • Tropfen zur Pupillenerweiterung (bei der augenärztlichen Untersuchung)

Fragen Sie im Zweifel Ihren Arzt, ob die verordneten und/oder verabreichten Arzneimittel Auswirkungen auf Ihr Verhalten im Straßenverkehr haben können und lassen Sie sich im Zweifelsfall besser von jemandem abholen, statt selber nach Hause zu fahren.

Bildnachweis: thodonal / stock.adobe.com

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