Homöopathie Praxistipps

Argentum nitricum für ängstliche Hunde

Lesezeit: < 1 Minute Argentum nitricum wirkt auf ängstliche Hunde ausgleichend. Ihre Ängste zeigen sie z. B. durch Unsicherheit vor allem Neuen. Man könnte sich diese Angst vorstellen wie die eines Menschen, der unter Lampenfieber leidet. Das homöopathische Mittel kann aber noch mehr, es hilft dem Hund auch bei Erkrankungen der Schleimhäute und wirkt auf die Drüsensysteme heilend. Wann ist Argentum nitricum bei ängstlichen Hunden angezeigt?

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Argentum nitricum für ängstliche Hunde

Argentum nitricum für ängstliche Hunde

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Argentum nitricum für Hunde

Argentum nitricum ist ein Mittel, das bei vielen Problemen hilfreich für den Hund eingesetzt werden kann. Sei es im Verhaltensbereich, bei Ängsten vor allem Neuen oder bei Platzangst, bzw. Erwartungsangst oder bei Erkrankungen des Magen-Darmtraktes.

Zeigen sich beim Hund Blähungen mit starker Geräuschentwicklung in den Därmen oder weist er Entzündungen im Maul, im Rachen oder Magen auf, kann das Mittel heilend wirken, wenn es zu seiner Gemütsverfassung, die viel Ängstlichkeit vor Neuem zeigt, passt. Dann kann das Mittel auch bei Magengeschwüren hilfreich sein. Der Hundetyp – fahrig, nervös und ständig auf der Lauer liegend – spricht am besten auf das Mittel bei Magenproblemen an.

Im Mundbereich zeigt sich oft leicht blutendes Zahnfleisch oder Zähne fallen sogar aus, wenn das Mittel angezeigt ist. Es kann auch bei chronischer Heiserkeit helfen oder bei Entzündungen des Gaumens.

Hilfreich ist es vielleicht auch zu wissen, dass Argentum nitricum vermehrt bei linksseitigen Symptomen wirkt. Weitere Leitsymptome beim Hund sind Verlangen nach frischer Luft und viel Aufstoßen nach dem Fressen.

Wann treten die Symptome auf?

Verschlechterung der Symptome treten bei dem Hund durch kalte Luft und den Genuss von kaltem Futter auf. Besserungen zeigt der Hund bei seinen Symptomen bei frischer, aber nicht kalter Luft und durch Anwendungen mit kaltem Wasser.

Dosierung

Argentum nitricum kann dem Hund in der D30, 1 x täglich mit 5 Globulis verabreicht werden. Dazu sollten die Globulis in ein wenig Wasser, ca. 1-2 ml, aufgelöst werden und dem Hund direkt ins Maul gegeben werden. Dies fördert die Wirkung, da homöopathische Mittel über die Mundschleimhaut aufgenommen werden. Das Mittel sollte bis zum Verschwinden der Symptome gegeben werden und danach abgesetzt werden. Man gibt das Mittel danach nur noch, wenn wieder Symptome auftreten.

Bildnachweis: bmf-foto.de / stock.adobe.com

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