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Apple TV: Was die neue Set-top-Box alles leistet

Lesezeit: 2 Minuten Lange Zeit hielten sich die Gerüchte, dass Apple auf einer seiner Keynotes einen Fernseher mit dem Apfel-Logo präsentiert und vielleicht einen neuen Markt erobert. Daraus wurde nichts. Nicht weniger spannend ist aber die neue Version der Set-top-Box Apple TV, die jetzt durch deutlich erweiterte Funktionen erfreulich erwachsen geworden ist. Was die Hardware leistet, erfahren Sie in diesem Beitrag.

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Apple TV: Was die neue Set-top-Box alles leistet

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Nach knapp drei Jahren präsentiert Apple seine Set-top-box Apple TV in der dritten Auflage rundum überarbeitet. Rein äußerlich fällt das nicht auf, denn im Vergleich zu den Vorgängermodellen ist das Gehäuse des neuen Apple TV nur unwesentlich höher geworden. Einzig die Fernbedienung hat sich deutlich verändert, weil ihr die Entwickler jetzt mehr Aufgaben zugedacht haben.

So richten Sie das neue Apple TV ein

Die Einrichtung des neuen Apple TV ist erfreulich einfach. Sie verbinden die Set-top-box einfach mit dem Netzstecker und schließen Sie dann über ein HDMI-Kabel an den Fernseher an. Ist der passende Anschluss auf dem TV-Gerät ausgewählt, beginnt die Einrichtung. Besonders leicht haben Sie es hier, wenn Sie bereits ein Apple-Gerät, wie ein iPhone besitzen.

In diesem Fall lassen sich nämlich alle Daten, wie Internetzugang und Apple-ID direkt übernehmen. Dazu müssen Sie das Smartphone nur mit aktivierter Bluetooth-Funktion an das Apple TV halten. Schon springen die Konfigurationsdaten sozusagen über. Nur Kleinigkeiten müssen dabei von Hand bestätigt werden. Der Installationsaufwand, der anderenfalls durch die manuelle Eingabe entsteht, ist aber auch überschaubar.

Die neue Fernbedienung des Apple TV

Wirklich umfangreich sind die neuen Aufgaben, die Apple der Fernbedienung des Apple TV zugedacht hat. Die wird beim ersten Einschalten über einen Druck auf die neue Touchoberfäche mit dem Apple TV gekoppelt. Navigiert wird fortan auf dem Bildschirm, beispielsweise in Menüs oder beim Wechseln zwischen Apps durch einen Fingerwisch, wie es auch auf dem Smartphone üblich ist. Ein Druck auf die Touchoberfläche bestätigt eine Auswahl.

Neu ist auch der Sprachassistent Siri auf Apple TV. Was bei iPhone und iPad schon länger Bedienstandard ist, kommt jetzt auch dem Apple TV zu Gute. Drücken Sie die Mikrofontaste auf der Fernbedienung, können Sie Fragen stellen, wie sie beispielsweise auch das iPhone beantworten würde.

Fragen oder Aufforderungen, wie "Wie wird das Wetter morgen?", oder "Zeige mir die Bundesligaergebnisse" erledigt Siri prompt. Zusätzlich ist der Sprachassistent auch auf die Filmbibliothek auf dem Apple TV eingestellt. Sprechen Sie beispielsweise "Breaking Bad" in das Mikrofon, wird Ihnen angezeigt, wo Sie die Serie sehen können. Dienste, wie iTunes und Netflix werden dabei durchforstet. Auch Apps lassen sich über "Öffne <App-Name>" starten, ohne über das Touchpad zu navigieren.

Das kann das neue Apple TV

Die erwähnten Apps sind dabei eine der großen Neuerungen des Apple TV in der dritten Generation. Denn erstmals kommt Apples Set-top-Box mit einem internen Speicher. Der lässt dich über den App Store mit eigens für Apple TV zugeschnittenen Apps füllen. Streaming-Apps wie Netflix und Watchever lassen sich so genauso installieren, wie die Mediatheken großer Fernsehstationen. Außerdem gibt es Apps zu allen erdenklichen Themen von Wetter bis zu Kochrezepten und jede Menge Spiele.

Hier zeigt die Fernbedienung des Apple TV eine weitere Stärke, denn über in die Fernbedienung integrierte Lage- und Beschleunigungssensoren lassen sich Spiele steuern. So können Sie beispielsweise beim Bowling eine Kugel werfen, indem Sie die Fernbedienung am Arm locker durchschwingen lassen. Die Körperbewegung wird dabei ins Spielgeschehen übertragen. Das funktioniert ähnlich, wie bei Nintendos Spielekonsole Wii.

Was kostet das neue Apple TV?

Für die dritte Generation seiner Set-top-Box verlangt Apple 179 Euro in der Ausführung mit 32 GB internem Speicher. Wer 64 GB Kapazität zur Verfügung haben möchte, muss 229 Euro zahlen (Stand: 2016).

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