Homöopathie Praxistipps

Apis mellifica in der Schwangerschaft

Nach einem Insektenstich oder bei Wassereinlagerungen in den Beinen, die Frauen häufig in der Schwangerschaft bekommen, hilft Apis mellifica. Doch ist das homöopathische Mittel für schwangere Frauen überhaupt geeignet oder sind Komplikationen bekannt?

Apis mellifica in der Schwangerschaft

Apis mellifica in der Schwangerschaft

Apis mellifica hilft bei Insektenstichen und Schwellungen

Aus dem Körper der Biene zusammen mit dem Bienengift kann das homöopathische Mittel Apis gewonnen werden, das bei Ausschlägen, brennenden Schmerzen und Schwellungen verwendet wird. Apis kann auch bei Insektenstichen angewendet werden und lindert die Symptome schnell. Auch bei Allergien kann Apis angewendet werden, ebenso bei Hirnhautentzündung, Ohrenschmerzen und Entzündungen der Ohren mit eitrigem Ausfluss. Auch bei Halsschmerzen und Angina hilft Apis mellifica.

In der Gynäkologie und in der Augenheilkunde findet Apis ebenfalls seine Anwendung, so können Eierstock- oder Eileiterentzündungen und Bindehautentzündungen der Augen mit Apis behandelt werden.

Apis mellifica kann verschiedene Darreichungsformen haben. Ob Trinkampullen, Tropfen, Globuli, Zäpfchen oder Salbe – richtig dosiert entfaltet das Mittel seine Wirksamkeit. Wichtig zu wissen ist, ob die betreffende Person eine Allergie gegen Insektenstiche hat. Dann darf Apis nur in einer Potenz ab D30 verabreicht werden. Üblich sind sonst Potenzen ab D6.

Komplikationen in der Schwangerschaft durch Apis mellifica

In der Schwangerschaft ist Apis im Gegensatz zu vielen anderen homöopathischen Mitteln nicht ganz ungefährlich. So wurde vereinzelt ein Zusammenhang zwischen der Verabreichung von Apis mellifica und Fehlgeburten festgestellt. Wichtig ist daher, dass die Gabe von Apis nur in Absprache mit dem behandelnden Heilpraktiker, Homöopathen oder Arzt geschieht. Falls eine Überempfindlichkeit gegenüber Bienen- oder anderen Insektengiften besteht, ist es wichtig, Apis vorsichtig ab D30 zu dosieren.

Falls der behandelnde Arzt die Gabe von Apis absegnet, kann das Mittel auch gegen Wassereinlagerungen in den Beinen, zu denen es in der Schwangerschaft kommen kann, helfen. Auch Entzündungen der Brust in der Stillzeit können mit Apis mellifica behandelt werden.

Die Symptome der Patienten, die mit Apis mellifica behandelt werden, verschlimmern sich meist durch Hitze, heiße Getränke, stickige Räume, Berührung oder Druck. Besser werden die Beschwerden durch Eis, frische Luft, Wasser oder Kälte.

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Wie wird das homöopathische Mittel Apis dosiert?

Bei der Dosierung von Apis hängt es davon ab, ob die Beschwerden akut oder chronisch sind. Bei einer akuten Schwellung mit Schmerzen, zum Beispiel nach einem Insektenstich, kann Apis in einem halbstündigen Rhythmus mit fünf Globuli D6 oder D12 verabreicht werden. Sobald sich die Symptome verbessern, sollte die Gabe auf drei Verabreichungen am Tag reduziert werden. Bei Wassereinlagerungen oder Ödemen sollte die Gabe bei drei Mal täglich fünf Globuli D12 liegen.

Prinzipiell gilt für die Medikation von Apis mellifica, dass diese trotz passender Symptomatik, nur unter Absprache mit einem Arzt, Homöopathen oder Heilpraktiker erfolgen soll, da es insbesondere bei schwangeren Frauen zu Problemen mit dem Mittel kommen kann. Auch bei bekannten Allergien gegen Insektenstiche kann Apis mellifica das falsche Präparat sein.

Bildnachweis: Szasz-Fabian Erika / stock.adobe.com

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