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Apfelbaum schneiden: Diese 4 Punkte sind zu beachten

Apfelbaum schneiden: Diese 4 Punkte sind zu beachten
geschrieben von Burkhard Strack

Alle Jahre wieder, sollten Sie Ihren Apfelbaum schneiden, sodass die Triebe ungestört weiter wachsen können. Daraus resultieren im Folgejahr wiederum leckere Früchte, auf die Sie sich freuen dürfen. Die Krone sollte dabei so geschnitten werden, dass genügend Luft wie auch Licht in den Baum kommt. Nur so ist sichergestellt, dass alle Bereiche natürlich ohne Einschränkung weiterwachsen.

Folgen Sie diesen 4 Schritten, um Ihren Apfelbaum zu schneiden.

1. Achten Sie auf den passenden Zeitpunkt

Ein Apfelbaum sollte zu einem bestimmten Zeitpunkt geschnitten werden. Bestenfalls im Februar oder spätestens März. Treiben die Knospen bereits aus, ist es fast zu spät für den Schnitt.

Da es im Februar, aber auch im März noch zu Minusgraden kommen kann, beachten Sie auch diesen Faktor. Schneiden macht nur Sinn, wenn es nicht friert, weil die Zweige sonst brechen und den Baum verletzen. Beobachten Sie den Wetterbericht und nutzen Sie die ersten warmen Tage, um den Baumschnitt zu realisieren.

Sollten Sie diesen verpassen, gibt es noch einen zweiten Termin, der Ihnen eventuell gelegener kommt. Im Herbst lässt sich ein Apfelbaum auch gut beschneiden. Viele Gärtner bevorzugen, um Ihren Apfelbaum zu schneiden den Herbst, weil die Temperaturen hier meist stimmen und die Knospen des Jahres längst Geschichte sind.

2. Setzen Sie auf das richtige Werkzeug beim Apfelbaum schneiden

Beim Apfelbaum schneiden gilt vor allem eines: setzen Sie auf perfektes Werkzeug. Verwenden Sie entweder eine Gartenschere oder eine spezielle Astschere. Wichtig ist bloß, dass die Gartengeräte wirklich scharf sind. Es wird empfohlen, die Scheren alle paar Jahre nachzuschleifen oder gegen neue Scheren zu ersetzen. Scheren die nicht optimal schneiden, verletzten den Baum oder quälen ihn unnötig lange. Ein gerader, feiner Schnitt ist ebenso zu empfehlen, um einen weiteren gesunden Wachstum zu ermöglichen.

3. Diese Teile sollten Sie entfernen

Neulinge haben meist Angst, dass sie etwas falschen machen. Die Angst ist unbegründet, weil es nicht so schwer ist. Halten Sie sich einfach an den Plan und Sie schneiden sicherlich die richtigen Teile ab.

Konzentrieren Sie sich auf jeden Fall auf die abgestorbenen Äste und Zweige. Wie auch auf jene Teile, die direkt in den Baum hineinwachsen. Das sind jene Zweige, die Richtung Baumkrone wachsen und diese im Endeffekt so sehr verdichten, dass keine Sonne mehr durchscheinen kann. Genau das gilt es zu verhindern.

Wasserschosse die nach oben, beziehungsweise senkrecht wachsen, entfernen Sie ebenso. Achten Sie darauf, dass Sie die Äste komplett am Ursprung schneiden und nicht nur einen Teil davon. Sonst entsteht ein Wirrwarr an Ästen und dann verdichtet sich der Baum erst recht.

4. Bringen Sie Infektions- bzw. Pilzmittel

Nach dem Apfelbaum schneiden, kümmern Sie sich besonders um jene Zweige, die nicht größer als eine Münze sind. Diese werden mit einem speziellen Mittel gegen Pilz- und Infektionsbefall bestrichen. So ist sichergestellt, dass Ihr Baum gesund wächst und sich optimal entfaltet. Diese Mittel erhalten Sie direkt im Gartenzubehörfachhandel.

Fazit

Einen Apfelbaum schneiden ist nicht schwer. Wichtig ist bloß, dass Sie auf das passende Werkzeug setzen und wirklich jeden abgestorbenen oder nach innen wachsenden Ast entfernen. Dann kann sich Ihr Baum optimal entfalten und wird sicherlich im Folgejahr lohnende Früchte tragen. Wiederholen Sie diese Prozedur jährlich und Ihr Apfelbaum wird erstrahlen.

Bildnachweis: kaninstudio / stock.adobe.com

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Über Ihren Experten

Burkhard Strack

Burkhard Strack ist Fachjournalist (DFJV-Mitglied) in den Ressorts Gesundheit, Finanzen und Marketing.