Homöopathie Praxistipps

Anwendung der LM und Q Potenzen für Tiere

Lesezeit: 2 Minuten Die Anwendung von LM oder Q Potenzen weicht etwas von der Eingabe der D oder C Potenzen ab. Die Zubereitung erscheint auf den ersten Blick recht umständlich, ist es aber nach einmaligem Ausprobieren eigentlich nicht. Deshalb sollte man es einfach mal ausprobieren, Ihr Tier kann davon nur profitieren, da Sie ein homöopathisches Mittel viel länger und öfter verabreichen können.

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Anwendung der LM und Q Potenzen für Tiere

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Für Tiere ist die Anmischung der Arznei mit reinem Wasser besser als mit Alkohol, da besonders kleine Tier Alkohol nicht sehr gut vertragen.

Die Anfangsdosierung der LM oder Q Potenz beim Tier

Zwei bis drei Globuli der ausgewählten Arnzei werden in eine kleine Braunglas-Flasche (150 ml sind praktisch für das Verschütteln) mit stillem Wasser gegeben, damit die Kügelchen sich darin auflösen. Die Flasche wird nun mit beschriftet und im Kühlschrank aufbewahrt damit das Wasser nicht umkippt. So kann man die Lösung für längere Zeit anwenden. Zur Konservierung könnte man einige Tropfen Weingeist dazu geben.

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Vor jeder Eingabe wir die Flasche nun 7-10 mal fest geschüttelt. Dazu nimmt man die Flasche in die Hand und schlägt sie auf einen Buchrücken oder in die eigene Hand. Schlag – Pause – Schlag –Pause- ca. alle 2-3 Sekunden ein Schlag. Es geht nur darum der Flüssigkeit in der Flasche einen ordentlichen Schubs zu geben. So wird die Arzneipotenz jedes Mal ein klein wenig verändert bevor es dem Tier eingegeben wird, was die Wirkung nachhaltig unterstützen kann.

Nach ungefähr einer Woche verändert man die Potenz wieder indem man aus der ersten Flasche einen viertel Teelöffel (kein Metall verwenden!) der Lösung gibt und diese wieder mit stillem Wasser aufgießt und ordentlich umrührt.

Wie geht man weiter vor?

Dieser Vorgang wird wiederholt. Man nimmt dazu einen zweiten Becher und gibt einen viertel Teelöffel aus dem ersten Becher in diesen und füllt mit stillem Wasser auf und rührt wieder kräftig um. Ebenso erfolgt der gleiche Schritt mit einem dritten Becher. Aus diesem letzten und dritten Becher wird dann wieder die Lösung für den Gebrauch abgefüllt. Die Reste aus den anderen Bechern werden weggeschüttet. Man braucht also nur jeweils einen ¼ Teel. aus jedem Becher und aus dem letzten, dritten Becher die Menge für die Anwendungsflasche. Je weniger Verdünnungsschritte man vornimmt umso stärker wirkt der Reiz des Mittels.

Wichtig ist dann auch bei dieser neuen Potenz das jeweilige Aufschlagen der Flasche vor dem Gebrauch. Bei erhöhter Reaktionsbereitschaft des Tieres ist die Einnahme aus dem 2. oder 3. Becher erfahrungsgemäß besser. Nach 3 – 7 Tagen, sollte man mit seinem Tierhomöopathen die Gabengröße und Einnahmeintervalle für besprechen um ev. Veränderungen vorzunehmen.

Ein kleiner Tipp zum Schluss

Im Grunde ist auch die direkte Eingabe und das einmalige Verdünnen und Verrühren in einer kleinen Tasse möglich, aus der das Tier dann die Arznei erhält. Aber immer nur solange wie es vertragen wird oder sich eine Besserung der Symptome zeigt.

Diese vorsichtige Vorgehensweise lässt allzu heftige Arzneiwirkungen auf das Tier meist ausbleiben und man kann jederzeit die Dosierung verändern. Wichtig ist nach ca. 25 maliger Gabe einer Potenz die Rücksprache mit dem Tierhomöopathen damit keine Arzneimittelerkrankung auftritt.

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