Praxistipps

Angst vor Hunden: Was Sie dagegen tun können – zweiter Schritt

Lesezeit: 2 Minuten Hundebegegnungen finden meist unerwartet statt und sind nicht steuerbar. Um eine Desensibilisierung Ihrer Angst vor Hunden unter kontrollierten Bedingungen durchzuführen, benötigen Sie Helfer. Und vor allem brauchen Sie dazu Hunde. Haben Sie keine Scheu, sich hundeerfahrene Helfer zu suchen, beispielsweise in einer Hundeschule.

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Angst vor Hunden: Was Sie dagegen tun können – zweiter Schritt

Angst vor Hunden: Was Sie dagegen tun können – zweiter Schritt

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Angst vor Hunden ist lästig. Und natürlich kann sie unterschiedlich stark ausgeprägt sein. Ist Ihre Angst vor Hunden so groß, dass sie wirklich ein Problem darstellt, sollten Sie versuchen, aktiv dagegen anzugehen. Zunächst sollten Sie die Ursache ermitteln.

Woher kommt die Angst vor Hunden?

Gibt es beispielsweise ein traumatisches Kindheitserlebnis, auf das die Angst vor Hunden zurückzuführen ist, so kann eine systematische Desensibilisierung helfen. Am besten gehen Sie in eine freundliche Hundeschule. Dort erläutern Sie Ihr Problem bzw. Ihr Vorhaben und fragen Sie, ob es Ihnen erlaubt ist, bei den Trainingsstunden anwesend zu sein.

Zu Beginn stellen Sie sich außerhalb des Zaunes auf, eventuell sogar in einiger Entfernung. In der ersten Stufe Ihrer Desensibilisierung schauen Sie beispielsweise bei der Welpenschule zu. Dann können Sie den Schwierigkeitsgrad steigern, indem Sie bei der Junghundegruppe zuschauen, dann beim Hundesport, viel später vielleicht sogar bei der Problemhundeerziehung. Versuchen Sie im Laufe jeder Therapiestufe, auf die Innenseite des Zaunes zu wechseln.

Überforderung verstärkt die Angst vor Hunden

Beim jeweils nächsten Schwierigkeitsgrad beginnen Sie wieder außerhalb des Zaunes. Führen Sie Buch über Ihre Fortschritte. Sehr wichtig: Verlassen Sie die Situation nur, wenn Sie wieder entspannt sind. Achten Sie bitte darauf, sich nicht zu überfordern! Andernfalls kann sich Ihre Angst vor Hunden noch verstärken.

Lernen Sie, das Verhalten der Tiere richtig zu deuten, indem Sie sich Mimik und Körpersprache der Tiere von einer Hundetrainerin genau beschreiben lassen.

Viele Hunde sind humorvolle Charmeure. Versuchen Sie, bei der Beobachtung der Tiere einmal Ihre Angst zu vergessen. Sehen Sie, wie die Hunde versuchen, ihre Halter um den Finger zu wickeln, und wie leicht es ihnen oft gelingt. Es ist auch faszinierend, wie sehr Hunde bemüht sind, es ihren Menschen recht zu machen. Oder wie sie sich verhalten, wenn sie keine Lust zur Mitarbeit haben. Ausgelassen spielende Hunde sind ein wunderbarer Anblick.

All das zu beobachten, kann eine vertrauensbildende Maßnahme sein, denn Sie werden feststellen: „Hunde sind auch nur Menschen“.

Bildnachweis: Grubärin / stock.adobe.com

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