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Angst vor Hunden: Was Sie auf jeden Fall vermeiden sollten

Lesezeit: 2 Minuten Menschen mit Angst vor Hunden neigen dazu, sich aus hundepsychologischer Sicht falsch zu verhalten und dadurch den Hund auf sich aufmerksam zu machen oder gar zu reizen. Hier wird beschrieben, welche Verhaltensweisen Sie auf jeden Fall vermeiden sollten und aus welchem Grund.

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Angst vor Hunden: Was Sie auf jeden Fall vermeiden sollten

Angst vor Hunden: Was Sie auf jeden Fall vermeiden sollten

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Angst vor Hunden – geteilter Stress ist doppelter Stress

Grundsätzlich ist es wichtig, alles zu vermeiden, was für den Hund Stress bedeutet (siehe unten). Das mag sich für Sie zunächst zynisch anhören, wenn Sie unter Angst vor Hunden leiden – dass ich dem sensiblen Monster Aufregung und Stress ersparen möchte. Schließlich sind Sie doch der oder die Gestresste!

Aber das ist durchaus in Ihrem Interesse: Denn durch erhöhten Stress wird der Hund für seinen Besitzer weniger kontrollierbar. Es ist möglich, dass das Tier nicht mehr auf Kommandos reagiert und sich dadurch nicht herbeirufen lässt. Und falls einmal ein Hund tatsächlich zur Aggression gegen Menschen neigen sollte, wird die Bereitschaft dazu durch Stress verstärkt.

Wenn Sie also bei Begegnungen Ihre Angst vor Hunden offen zeigen oder sich falsch verhalten, kann nicht ausgeschlossen werden, dass Sie sich dadurch überhaupt erst in Gefahr bringen. Zwar sind die meisten Hunde so friedfertig, dass sie sich auch durch das auffallendste Verhalten nicht aus der Ruhe bringen lassen. Trotzdem gehen Sie ein unnötiges Risiko ein, wenn Sie durch Ihr Verhalten, Ihre Mimik und Gestik einem fremden Hund Stress verursachen.

Was Menschen mit Angst vor Hunden häufig tun – was Sie aber unbedingt vermeiden sollten

  • Den Hund anstarren: Das macht den Hund unruhig, er fühlt sich bedroht – falls er zur Aggression neigt, könnte er sich verteidigen.
  • Sich dem Hund frontal zuwenden: Auch das kann vom Hund als Bedrohung gedeutet werden.
  • Hysterisch, laut schreien, „Tun Sie den Hund weg, ich habe Angst vor Hunden“ usw.: Die Tiere werden dadurch sehr beunruhigt, im ungünstigsten Fall könnte sich ein Hund verteidigen.
  • Nach dem Hund schlagen oder treten, Gegenstände nach ihm werfen: Es ist fast unnötig zu erwähnen, dass sich auch ein relativ friedlicher Hund dagegen wehren kann.
  • Wegrennen: Das kann bei Hetzjägern theoretisch Jagdverhalten auslösen; wahrscheinlicher aber fühlen die Tiere sich zum Rennspiel animiert.

Wenn Sie ganz sichergehen wollen, sollten Sie darauf achten, Ihre Angst vor Hunden nicht zu zeigen. Wie das konkret aussieht, können Sie in dem Artikel „Angst vor Hunden: Was Sie dagegen tun können“ nachlesen.

Bildnachweis: chalabala / stock.adobe.com

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