Homöopathie Praxistipps

Angst bei Katzen homöopathisch behandeln

Angst bei Katzen homöopathisch behandeln
geschrieben von Gabriele Zuske

Viele Katzen leiden unter Angst oder unsicherem Verhalten. Darauf können sie mit Verhaltensauffälligkeiten antworten. Die Homöopathie bietet einige Mittel, mit denen Sie gegen Angst bei Katzen vorgehen können.

Angst bei Katzen: Angstbeißer mit homöopathischen Mitteln behandeln

Katzen, die aus Angst beißen, können mit homöopathischen Mittel zu ausgeglichenen Tieren werden. Wichtig ist dabei, dass das Mittel zum Tier und seinem Gemütszustand möglichst gut passt. Für Angstbeißer kommen meist die nachfolgenden Mittel in Betracht:

  • Belladonna
  • Hyoscyamus
  • Phosphorus

Belladonna beißt plötzlich ohne jede Ankündigung zu, Hyoscyamus dagegen zeigt durch die passende Körperhaltung und Lautgebung an, dass gleich ein Biss folgen wird. Phosphorustiere, die zum Beißen neigen, sind sehr zappelig und nervös.

Angst vor dem Alleinsein bei Katzen

Auch Katzen können unter dem Alleinsein leiden: Dadurch geraten Sie unter Stress und neigen zu vermehrter Ängstlichkeit. Homöopathische Mittel, die bei diesem Problem eingesetzt werden könnten sind

  • Arsenicum album
  • Pulsatilla
  • Phosphorus

Durch die Unterschiede in der Angst kann eine Mittelwahl getroffen werden. Arsenicum-Tiere sind auch in der Nacht sehr unruhig. Pulsatilla-Tiere sind eher nachgiebige, liebe und sanfte Katzen. Phosphorus hingegen sucht die Nähe seines Menschen und ist nervös und zappelig.

Angst mit Schreckhaftigkeit bei Katzen

Sehr schreckhafte Katzen benötigen meist eines der folgenden Mittel:

  • Lachesis
  • Nux vomica (passt eher zu Katern)
  • Zincum metallicum
  • Calcium phosphoricum (passt eher zu jungen Tieren)
  • Stramonium

Die Art der Schreckhaftigkeit unterscheidet sich bei diesen Mitteln durch die Intensität des Verhaltens. Nux vomica-Katzen sind sehr sensibel gegen alle äußeren Reize, egal ob Geräusche oder Berührungen. Sie mögen es auch nicht, festgehalten zu werden.

Lachesis kann bei Übererregbarkeit sogar zu Aggressionen neigen, die durch Geräusche oder Licht ausgelöst werden. Auch Stramonium zeigt große Schreckhaftigkeit und mag Dunkelheit nicht. Das Verhalten kann bis zu Tobsuchtsanfällen reichen.

Angst vor allem Neuen bei der Katze

Katzen, die zu Angst vor neuen Dingen oder Menschen neigen, können häufig mit Gelsemium oder Argentum nitricum geheilt werden.

Angst durch Schreckerlebnisse bei der Katze

Ängstliches Verhalten, das durch Schreckfolgen entstanden ist, kann häufig durch einige Gaben Aconitum oder Opium behandelt werden. Sie machen der Katze das Leben wieder lebenswerter, da diese Mittel diese Schockzustände wieder aufheben können.

Sollten die homöopathischen Mittel nicht wirken, ist es immer günstig, eine Verhaltensberatung mit der Katzenpsychologie in Anspruch zu nehmen. Häufig können auch äußere Umstände mit in ein Verhalten einfließen. Das kann durch eine Therapeutin erkannt und behoben werden.

Bildnachweis: rhoenes / stock.adobe.com

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Über Ihren Experten

Gabriele Zuske

Gabriele Zuske ist Expertin für Tierpsychologie und Tierhomöopathie. Auf experto.de zeigt sie Möglichkeiten auf, wie Ihre Tiere mit sanfter Methode behandelt werden können.