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Angriffe während der Präsentation: So wehren Sie sich effektiv

Lesezeit: 2 Minuten Da hat man eine Präsentation gut vorbereitet, hat das Lampenfieber halbwegs im Griff und die Präsentation zu dreiviertel hinter sich gebracht. Mit einem Mal hört man eine Stimme aus der Zuhörerschaft. Das sind sie, die gefürchteten Angriffe, gegen die sich so mancher nicht zu wehren vermag. Angriffe während der Präsentation können verunsichern, aus dem Konzept bringen und sogar im Nachhinein eine Präsentation noch scheitern lassen. Julia Sobainsky verrät Ihnen, wie sie sich effektiv dagegen zu Wehr setzen.

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Angriffe während der Präsentation: So wehren Sie sich effektiv

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"Ach, das ist doch alle Quatsch!", "Das hatten wir vor Jahrzehnten schon, Herr Kollege!", "Das ist doch überhaupt nicht relevant!" Solche und ähnliche Angriffe aus dem Publikum während einer Präsentation können ganz schön irritierend wirken. Jetzt ist es wichtig, nicht den Kopf zu verlieren und wirksame Reaktionen zu zeigen, sonst tappt man in die Provokationsfalle, die einem aufgestellt wurde.

Denn eines können Sie sicher sein: Wenn Sie auf die Provokation eingehen, hat der Zwischenrufer sein Ziel erreicht.

Angriffe während einer Präsentation ignorieren – eine Lösung?
Völliges Ignorieren der Angriffe und des Angreifers sind sicherlich nur in Ausnahmefällen sinnvoll, da das Publikum völlige Ignoranz entweder übel nimmt, oder als Unsicherheit wertet. Dennoch gibt es Möglichkeiten, wie Sie nicht auf die Inhalte der Provokation eingehen, dennoch aber Reaktion zeigen.

Entscheiden Sie zuerst, ob der Zwischenrufer tatsächlich angreifen möchte, oder ob er echte Einwände hat. Bei echten Einwänden behandeln Sie diese entweder sofort, oder verweisen auf eine anschließende Diskussion oder weiterführende Inhalte der Präsentation.

Angriffe entkräften
Handelt es sich tatsächlich um Angriffe, sollten Sie diese entkräften. Auf einen Satz wie "das ist doch alles Quatsch" sollten Sie inhaltlich nicht eingehen. Fragen Sie um Himmels Willen den Angreifer nicht, was genau alle Quatsch sei. Damit würden Sie ihm eine Plattform für seine Provokationen bieten. Gehen Sie vielmehr auf die Art und Weise ein: "Herr XY, solch pauschale Urteile helfen leider uns allen weiter."

Oder sie weisen die Aussage generell zurück: "Herr XY (wenn sie den Namen kennen, unbedingt nennen!), das ist kein Quatsch. Offensichtlich haben Sie sich mit der Thematik wenig beschäftigt". Wichtig dabei ist ein gerader Blick in die Augen des Angreifers und eine feste Stimme. Fahren Sie dann einfach fort.

Angriffe umdrehen
Auf Provokationen wie "das hat schon vor 20 Jahren nicht funktioniert" dürfen Sie durchaus mit einem "Tja, Herr XY, die Zeit ist seit dem ja auch nicht stehen geblieben" reagieren. Damit drehen Sie den Spieß um. Und auf ein "das ist doch überhaupt nicht relevant!" gehen Sie am besten nur ganz kurz ein mit: "Währen Sie der Fachmann, würden Sie hier oben stehen".

Immer funktioniert auch ein "danke für den interessanten Beitrag" mit einem leicht ironischen Unterton. Das kann man sich pauschal zurecht legen, wenn man Angst hat, für andere Reaktionen zu lange zu brauchen.

Angriffe nicht ernst nehmen
Generell ist es wichtig, die Angriffe nicht allzu ernst zu nehmen. Meist handelt es sich ja um notorische Nörgler, die ohnehin am Thema nicht echt interessiert sind. Denn wer ein echtes Interesse hat, bringt auch wirkliche Argumente. Auf die sollten Sie sich ohnehin schon vorher vorbereiten, weil sie thematisch einfach dazu gehören. Und eine Diskussion im Anschluss kann ja für alle auch sehr fruchtbar sein.

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