Homöopathie Praxistipps

Altersdiabetes homöopathisch behandeln

Lesezeit: 2 Minuten Diabetes ist eine der häufigsten Krankheiten in Deutschland. Die homöopathische Behandlung von Altersdiabetes kann sehr erfolgreich sein. Allerdings ist auch die konsequente Mitarbeit des Patienten notwendig. Denn Ernährung und Lebenswandel müssen unbedingt verändert werden. Wie eine homöopathische Behandlung aussehen kann, erfahren Sie hier.

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Altersdiabetes homöopathisch behandeln

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Diabetiker fürchten vor allem die Folgeerscheinungen von Diabetes: Schlechte Wundheilung, vor allem an den Füßen, periphere Neuropathie, Retinopathie, Niereninsuffizienz und Arterienverkalkung mit Bluthochdruck sind einige der typischen Komplikationen von Altersdiabetes.

Dabei wäre es so einfach: Ein gesunder Lebenswandel, wirklich gesunde Ernährung und viel Bewegung zur richtigen Zeit hätten die meisten Diabetes-Fälle verhindern können. Doch daran denken die meisten erst, wenn es meist schon sehr spät ist. Beim Altersdiabetes ist eine Umkehr allerdings möglich, selbst wenn bereits Insulin gespritzt werden muss.

Voraussetzungen für eine homöopathische Behandlung von Altersdiabetes

Jeder Diabetiker hat das schon von seinem Arzt gehört: Die Ernährung muss umgestellt werden! Allerdings raten die meisten Ärzte und Diabetologen lediglich zu einer kohlenhydratarmen Diät und dem Weglassen von Zucker sowie einer Reduzierung von cholesterinreichen Speisen.

In der Naturheilkunde und Homöopathie sehen wir gesunde Ernährung etwas strenger: Unser Essen sollte naturbelassen, bio, vollwertig und hauptsächlich pflanzlich sein. Je nach Therapierichtung und Krankheit kommen dann besondere Ernährungsrichtlinien hinzu.

So sollte ein Diabetiker auf alles Weißmehl, Kartoffeln, jede Form von Zucker und auch auf fettige Nahrung verzichten. Fertiggerichte kommen nicht in Frage. Fleisch darf, wenn überhaupt, nur in Maßen gegessen werden.

Wichtig sind auch das regelmäßige Blutzuckermessen und ein guter Lebenswandel. Alkohol, Nikotin und Kaffee sind absolute No-Gos. Stress in der Arbeit und zu Hause sollte sich spätestens im Laufe der Behandlung reduzieren oder lösen.

Dies stellt so manchen Patienten auf die Probe: Schaffe ich es wirklich, meine Ernährung und mein ganzes Leben so umzustellen? Was soll ich denn jetzt kochen? Macht meine Frau da mit?

Wichtig ist: Jetzt ist eine komplette Kehrtwendung absolut notwendig. Und das ist etwas sehr Erfreuliches! Jeden Tag werden Sie froh darüber sein, dass Sie diese krankmachenden Gewohnheiten hinter sich gelassen haben und einen Schritt in Richtung Gesundheit gehen.

Die homöopathische Konstitutionsbehandlung bei Altersdiabetes

In der Homöopathie suchen wir bei Diabetes-Patienten immer ein passendes Konstitutionsmittel. Dieses wird anhand aller Symptome des Patienten gewählt, nicht nur für die Diabetes-Probleme. So spielen auch die psychischen Knackpunkte, die Vorgeschichte des Patienten und das individuelle Erleben der Beschwerden eine große Rolle.

Wird ein gutes homöopathisches Mittel gefunden, muss sich der Patient auf folgendes gefasst machen:

  • Am Anfang kann es sein, dass der Blutzuckerspiegel kurzeitig (wenige Stunden) ansteigt. Dies ist eine Erstverschlimmerung und gehört zur Heilung.
  • In der Folge wird der Blutzucker stetig sinken. Unterzucker-Zustände sind möglich und müssen durch häufiges Messen und Anpassung der Insulingabe aufgefangen werden.
  • Im Laufe der Behandlung werden die Insulingabe oder andere Medikamente soweit reduziert, wie der Blutzuckerspiegel das zulässt.
  • Das gesamte Lebensgefühl und die Einstellung zum eigenen Ich und zur Umwelt wird sich ändern. Sie finden Ihren Platz im Leben und freunden sich mit ihrem Körper und Ihrer neu gewonnenen Gesundheit an.

Lesen Sie zum Thema Diabetes auch die Beiträge

  • Die homöopathische Behandlung von Diabetes Typ 1

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