Homöopathie Praxistipps

Allium cepa in der Schwangerschaft

Allium cepa ist besser bekannt als Küchenzwiebel und verursacht beim Einsatz in der Küche häufig tränende Augen und eine laufende Nase. Richtig dosiert kann das homöopathische Mittel Allium cepa bei einer Erkältung genau diese Beschwerden lindern. Lesen Sie mehr dazu in diesem Artikel!

Allium cepa in der Schwangerschaft

Allium cepa in der Schwangerschaft

Allium cepa ist im Alltag als Küchenzwiebel bekannt und findet ihren häufigsten Einsatz in Kochtöpfen, Bratpfannen und Salatschüsseln. Allium Cepa hat jedoch auch eine homöopathische Wirkung und kann in der richtigen Dosierung verschiedene Beschwerden lindern. Schon im alten Ägypten und im antiken Rom nutzte man die Heilkraft der Zwiebel bei Hals- und Mittelohrentzündungen, Husten und Verdauungsproblemen.

Allium cepa hilft bei Erkältung mit Fließschnupfen

Üblicherweise sind Zwiebeln dafür bekannt, den Tränenfluss anzuregen und in den Augen und der Nase zu brennen. Als  homöopathisches Mittel kann Allium cepa bei aktuem Schnupfen helfen, das Nasensekret besser abzutransportieren. Ist die Nasenöffnung dann noch rot, wund und gereizt, die Augen brennen und sind gerötet und der Hals ist rau, dann hilft Allium cepa, die Symptome zu lindern. Auch im Brustbereich, bei Phantomschmerzen nach der Amputation von Gliedmaßen und bei Darmproblemen kann Allium cepa den Betroffenen helfen.

In der Schwangerschaft ist eine Behandlung von Schnupfen mit dem homöopathischen Mittel Allium cepa kein Problem. Bei den ersten Anzeichen einer Erkältung und wenn Fließschnupfen auftritt, dann ist Allium cepa gut geeignet. Besonders bei Tröpfchen- oder Schmierinfektionen wird Allium cepa häufig verabreicht und ist für Schwangere eine gute Alternative zu chemischen beziehungsweise schulmedizinischen Mitteln gegen Erkältung. Auch bei allergischem Schnupfen oder Heuschnupfen kann Allium cepa zur Behandlung eingesetzt werden.

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Keine Nebenwirkungen von Allium cepa bekannt

Nebenwirkungen von Allium cepa sind direkt keine bekannt. Einzig der Verzehr von Knoblauch oder die Einnahme von Knoblauchpräparaten kann ebenso wie Aloe und Meersalz die Wirkung von Allium cepa abschwächen, weshalb davon abgeraten wird, diese Dinge parallel zur Behandlung zu sich zu nehmen. Ansonsten sind keine Wechselwirkungen oder Beeinträchtigungen bekannt.

Die Symptome der Patienten, die Allium cepa einnehmen, können sich unter gewissen Umständen verschlechtern. Hierzu zählen Wärme, Heizungsluft, feuchtes und kaltes Wetter, Husten, nasse Füße und Nebel. Eine Verbesserung der Symptome kann durch Bewegung, frische Luft und Kälte eintreten.

Welche Dosis sollte bei einer Erkältung eingenommen werden?

Sobald die ersten Beschwerden auftreten, sollte mit der Gabe von Allium cepa begonnen werden. Üblicherweise werden am Anfang alle halbe Stunde drei Globuli in der Potenz D6 oder alternativ D12 verabreicht. Falls die Symptome direkt von Beginn an sehr stark sind, kann diese Dosierung beibehalten werden. Ansonsten kann danach zu einer Gabe von drei Mal fünf Globuli pro Tag übergegangen werden. Sobald sich die Symptome verbessern, sollte Allium cepa abgesetzt werden. Kommt die Krankheit regelmäßig wieder, dann sollten einmal in der Woche in der Potenz D30 fünf Globuli eingenommen werden.

Die Patienten, die mit Allium cepa behandelt werden, sind häufig ängstlich oder melancholisch und reagieren sehr empfindlich auf den Duft von Blumen. Sie neigen häufig zu starkem Haarausfall oder einer Glatze und ihre Erkältungen sind stets von einem heftigen Schnupfen begleitet, der in die Bronchien kriecht und sie verschleimt, wodurch die Betroffenen häufig sehr starken Husten und sogar Atemnot haben können.

Bildnachweis: Antonella / stock.adobe.com

 

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