Homöopathie Praxistipps

Allium cepa für Pferde mit Heuschnupfen

Lesezeit: 2 Minuten Genau wie Menschen können auch Pferde unter Heuschnupfen leiden. Oft zeigt sich in der allergischen Reaktion eine Resistenz gegen die Schulmedizin. Allium cepa kann bei Heuschnupfensymptomen oft eine hilfreiche Mittelwahl sein und das Pferd von seiner Allergie befreien.

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Allium cepa für Pferde mit Heuschnupfen

Allium cepa für Pferde mit Heuschnupfen

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Allium cepa, die Küchenzwiebel, ist uns allen recht gut bekannt. Sie erzeugt bei der Verarbeitung in der Küche ein tränenreiches Symptom, das man auch gut auf allergische Erkrankungen beim Pferd übertragen kann. Es ist in erster Linie ein Akutmittel bei Heuschnupfen des Pferdes aber kein Mittel das bei chronischen Leiden eingesetzt wird.

Allium cepa für Pferde mit Atemwegserkrankungen

Tritt eine akute Allergie beim Pferd auf, sollte Allium cepa unbedingt versucht werden. Pferde, die Allium cepa
benötigen, wirken besonders gegen Abend recht schlapp und träge. Als Symptomatik treten, wie beim Zwiebelschneiden ja bekannt ist, tränende Augen und eine laufende Nase auf. Nur wenn die Symptome die Auffälligkeiten der erhöhten Sekretionsneigung zeigen, kann die Erkrankung mit Allium cepa auch geheilt werden. Es wird also nicht jeder Schnupfen mit dem Mittel behandelbar sein!

Das Heilprinzip der Homöopathie

Gerade bei Allium cepa kommt das Heilprinzip der Homöopathie zum Vorschein, Ähnliches mit Ähnlichem zu heilen. Bei den Symptomen der laufenden Nase und tränenden Augen wird man auch gerötete und evtl. brennende Augen mit milder Tränenflüssigkeit, die keine Wundheit in der Umgebung der Augen verursachen, finden. Trotzdem wird das Pferd versuchen, die Augen irgendwo zu reiben. Die Absonderungen aus der Nase sind hingegen deutlich reizender und können die Schleimhaut der Nase wund machen und auch die Nebenhöhlen, bzw. den Luftsack verstopfen.

Symptomatik bei Heuschnupfen

Oft ist zu beobachten, dass zuerst das linke Nasenloch und danach erst das rechte Nasenloch des Pferdes betroffen sind. Häufiges Schlucken zeigt, dass die Schleimhäute im Rachen ebenfalls durch die vermehrte Schleimbildung angegriffen sein können. Auch hier kann Allium cepa wirksam sein und das Wundheitsgefühl nehmen.

Besserung der Symptome bringt oft frische Luft und Bewegung, Verschlechterung zeigt sich durch Nässe, in warmen Räumen und durch trockene Luft oder kalten Luftzug, sowie gegen Abend. Somit werden sich die Symptome im Stall verschlimmern. Auch Blähungen gehören, ebenso wie bei Zwiebelgenuss, zum Symptombild, sodass man bei Krampfkoliken und lautem Rumoren im Darm durchaus an Allium cepa denken sollte.

Kleine Risse am After und dünne, wundmachende Durchfälle deuten ebenfalls auf das homöopathische Mittel. Ebenfalls bei Atemwegserkrankungen, wie heftigem Husten, der durch kalte Luft ausgelöst werden kann und Kehlkopfreizungen und Blasenentzündungen mit starkem Harndrang zeigt Allium cepa eine gute Wirkung.

Wie wird Allium cepa verabreicht?

Allium cepa wird in der C30, 1 x tgl. 10 Globuli, in ein kleines Stück Apfel gedrückt und dem Pferd so verabreicht.

Sobald die Symptome verschwinden wird Allium cepa wieder abgesetzt und erst wieder gegeben, wenn diese wieder auftreten.

Bildnachweis: Caroline VERGNES / stock.adobe.com

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