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Alles, was Sie über Kompost wissen sollten

Lesezeit: 2 Minuten Wer einen eigenen Garten besitzt, der ist immer auf der Suche nach gutem Dünger oder nährstoffreicher Erde. Mit einem eigenen Kompost kann er diese selbst herstellen, allerdings gilt es, auf ein paar Sachen Acht zu geben. So dürfen grundsätzlich nicht alle organischen Stoffe auf den Komposthaufen und auch beim Anlegen ist das Wissen einiger Grundlagen empfehlenswert.

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Alles, was Sie über Kompost wissen sollten

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Erfahren Sie in diesem Artikel alles, was Sie beim Kompost beachten müssen.

Den Komposthaufen anlegen

Damit der Komposthaufen seine Arbeit passend erledigen kann, kommt es auf das richtige Anlegen an. Ganz wichtig ist das Verhältnis von trockenem und feuchtem Material. Ist der Kompost zu feucht, dann kann beispielsweise Schimmel entstehen. Fehlt dagegen Flüssigkeit, dann setzt der Prozess der Zersetzung nur sehr langsam sein. Empfohlen werden typischerweise rund zwei Drittel Nassmüll und ein Drittel trockene Abfälle.

Als Grundlage des Komposthaufens sollten zerkleinerte Äste und Zweige dienen. Darauf kommt idealerweise eine Schicht mit bereits reifem Kompost. Dieser bringt den Vorteil mit sich, dass im Inneren schon Mikroorganismen und Kleinstlebewesen vorhanden sind, was den Verrottungsprozess beschleunigt. Alternativ kann man aber auch auf Kompostbeschleuniger zurückgreifen. Dieser wirkt auf ähnliche Weise und ersetzt einen nicht vorhandenen Altkompost.

Die Beigabe von Gesteinsmehl und Algenkalk ist ebenfalls empfehlenswert. Gesteinsmehl hilft dabei, dass der Komposthaufen weniger streng riecht und bringt zudem wichtige Mineralien mit sich. Algenkalk ist dagegen nützlich, da er entstehende organische Säuren bindet.

Welcher Müll gehört auf den Komposthaufen?

Damit der Kompost wirksam funktioniert, ist es von großer Bedeutung, dass nicht die falschen Dinge auf dem Haufen landen. Einige Abfälle eigenen sich besonders gut, während andere nur in gewissen Mengen benutzt werden können. Nicht alle Dinge, die im Biomüll laden, sollten auch auf den Kompost geworfen werden. Typische Kompostabfälle sind beispielsweise:

  • rohe Gemüse- und Obstabfälle
  • Eierschalen
  • Tee- und Kaffeesatz
  • Gras oder Rasenschnitt
  • verwelkte Blumen und Pflanzen
  • kleingeschnittener Strauchschnitt

Dem gegenüber stehen Abfälle, die trotz der Tatsache, dass sie auch in den Biomüll können, für den Komposthaufen eher ungeeignet sind. Hierzu zählen unter anderen:

  • Reste von gekochtem Essen, da diese Tiere anlocken
  • Abfälle, die bereits schimmeln
  • Zitrusfrüchte aufgrund hoher Pestizid-Behandlung
  • große Äste und Zweige
  • dicke Papp- oder Papierabfälle

Eine Sonderstellung bei der Betrachtung der passenden Kompostabfälle nimmt das Laub ein. Laub kann grundsätzlich auf den Kompost. Die Menge sollte sich jedoch in Grenzen halten und nicht mehr als 20 Prozent des gesamten Komposts ausmachen. Zudem empfiehlt es sich, im Vorfeld ein paar Informationen einzuholen. Einige Laubsorten wie Eichen oder Walnussbäume eigenen sich nicht, da die Blätter sehr langsam verrotten.

Bildnachweis: airborne77 / stock.adobe.com

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