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Allergien – wie finden Sie Ihren Allergieauslöser?

Lesezeit: 2 Minuten Haben Sie Beschwerden, die vielleicht allergisch bedingt sein könnten? Scheuen Sie den Gang zum Arzt, um dort einen Allergietest machen zu lassen, mit dem man die Allergieauslöser findet? Hier finden Sie wertvolle Tipps und Informationen, die wichtig für Ihre Allergiediagnose sind. Seien Sie Ihr eigener "Allergie-Detektiv".

2 min Lesezeit
Allergien – wie finden Sie Ihren Allergieauslöser?

Allergien – wie finden Sie Ihren Allergieauslöser?

Lesezeit: 2 Minuten

Nehmen Sie ein Blatt Papier zur Hand und beantworten Sie folgende Fragen

  1. Welche Beschwerden treten bei Ihnen auf, wie äußern sie sich (husten, niesen, tränende Augen, juckende Haut, Atembeschwerden, Magen- und Darmbeschwerden)?
  2. Wann treten die Symptome auf? (Zum Beispiel nach dem Genuss bestimmter Lebensmittel, nach der Einnahme eines Medikamentes oder nach dem Gebrauch von Kosmetika.)
  3. Haben Sie die Beschwerden nur zu ganz bestimmten Jahreszeiten?
  4. Befinden Sie sich im Freien oder in Innenräumen, wenn die Symptome massiv sind?
  5. Wohnen oder schlafen Sie in feuchten Räumen?
  6. Treten die Beschwerden auf, wenn Sie bestimmte Tätigkeiten ausüben?

Zu 1.
Die Beantwortung der ersten Frage dürfte einfach sein. Schreiben Sie Ihre Beschwerden genau auf. Nennen Sie alle Symptome, auch die, die Ihnen vielleicht zuerst unwichtig erscheinen.

Zu 2.
Überlegen Sie, zu welchem Zeitpunkt die Krankheitssymptome am stärksten sind. Vielleicht bekommen Sie immer dann ein juckendes Ekzem in der Nähe Ihres Bauchnabels, wenn Sie Ihre Lieblingsjeans tragen, die noch mit einem nickelhaltigen Knopf ausgestattet ist? In diesem Fall kann es sein, dass Sie an einer Nickelallergie leiden.

Zu 3.
Treten Ihre Beschwerden nur zu einer ganz bestimmten Jahreszeit auf und sind sie verstärkt, wenn Sie sich im Freien aufhalten, liegt es nahe, dass Sie an einer Pollenallergie – auch Heuschnupfen genannt – leiden.

Zu 4.
Vielleicht haben Sie Ihre Beschwerden nur dann, wenn Sie sich in Ihren Wohnräumen aufhalten? Gründe dafür können Allergien gegen die Hausstaubmilbe, Schimmelpilze oder Tierhaare sein.

Zu 5.
In feuchten Räumen fühlen sich Schimmelpilze besonders wohl. Die Schimmelpilze sitzen in feuchten Mauern, in Bädern und Küchen an den gekachelten Wänden und in den Textilien, in Ausgüssen, aber auch in Klimaanlagen. Durch die Klimaanlage können sie sich in der ganzen Wohnung verteilen.

Zu 6.
Es kommt häufig vor, dass die allergieauslösenden Stoffe an Ihrem Arbeitsplatz vorkommen. Achten Sie darauf, ob sich Ihre Beschwerden am Arbeitsplatz verstärken. Vielleicht kommen Sie dort mit einem Stoff in Kontakt, den Sie nicht vertragen können. Setzen Sie in diesem Fall Ihren Arbeitgeber davon in Kenntnis.

Wenn Sie herausgefunden haben, an welcher Art von Allergie Sie leiden, sollten Sie das entsprechende Allergen meiden. Oft ist es jedoch unmöglich, einen Kontakt mit dem Allergie auslösenden Stoff ganz auszuschließen, denn auch bei einer Pollenallergie müssen Sie das Haus verlassen, um zur Arbeit zu gehen. In diesem Fall lässt es sich meist nicht vermeiden, dass Sie ein entsprechendes Medikament gegen die Allergie (Antiallergikum) einnehmen müssen.

Bildnachweis: Alexander Raths / stock.adobe.com

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