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Allergie: Kontaktallergie durch Hautkontakt mit einem Allergen

Lesezeit: 2 Minuten Die Kontaktallergie – sie wird auch öfters als Kontaktekzem bezeichnet – tritt an der Stelle auf, an der der Körper in Kontakt mit einem Allergen gekommen ist. Eine weit verbreitete Kontaktallergie ist die Nickelallergie. Ein nickelhaltiger Knopf an einer Jeanshose verursacht bei einem Nickelallergiker genau an der Stelle eine Allergie, an der der Knopf den Bauch berührt hat.

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Allergie: Kontaktallergie durch Hautkontakt mit einem Allergen

Allergie: Kontaktallergie durch Hautkontakt mit einem Allergen

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Welche Materialien können eine Kontaktallergie auslösen?

Es gibt die unterschiedlichsten Stoffe, die ein Kontaktekzem auslösen können. Die hauptsächlichsten Substanzen sind:

  • Nickel in Schmuck, Piercings, Uhren, Reißverschlüssen und Knöpfen
  • Kosmetika wie Seifen, Parfüms, Schminke, Lippenstifte, Deos, Nagellack, Wimperntusche, Tages- und Nachtcremes, Lotionen und vieles mehr
  • Kleidung und darin enthaltene Stoffe wie Waschmittel, Weichmacher, Farben und Stärke
  • Medikamente wie Salben, die Antibiotika enthalten oder bestimmte Konservierungsstoffe
  • Allergene aus dem Berufsleben wie Farben, Lacke, Kleber, Zement, Harze und vieles mehr

Welches sind die Anzeichen für eine Kontaktallergie?

Nach etwa ein bis drei Tagen nach dem Kontakt mit dem Allergen tritt eine Hautrötung mit Schwellung und roten Bläschen auf. Die Hautreaktion wird von starkem Juckreiz begleitet. Die Bläschen platzen meist auf und nässen dann. Die Hautreaktion kann sich auch in Hautregionen ausbreiten, die keinen Kontakt zum Allergen hatten.

Wie kann man die Kontaktallergie diagnostizieren?

Ein Hauttest (Patch-Test) gibt Auskunft darüber, ob man gegen einen bestimmten Stoff allergisch reagiert. Dazu wird der verdächtige Stoff (zum Beispiel Nickel) mit einem Spezialpflaster auf die Haut geklebt und dann nach zwei bis drei Tagen entfernt. Wenn die Haut nun eine Reaktion gezeigt hat, ist man gegen diesen Stoff allergisch.

Wie kann man eine Kontaktallergie vermeiden?

Wenn Sie unter einer Kontaktallergie leiden, sollten Sie jeglichen Kontakt mit dem Allergen vermeiden. In vielen Uhren und Schmuckstücken befindet sich Nickel, ohne dass dies angegeben wird. Falls Sie Nickelallergiker sind und sich eine wertvolle Uhr kaufen möchten, sollten Sie darauf achten, dass sie keinen normalen Edelstahl enthält.

Edelstahl wird immer mit Nickel hergestellt, nur der so genannte Chirurgenstahl – die genaue Bezeichnung ist 316-L-Edelstahl – enthält einen sehr geringen Nickelanteil, der beim Tragen nicht „ausblühen“ soll und dadurch bei den meisten Allergikern keine allergische Reaktion auslöst.

Ein selbst durchführbarer Nickeltest (man kann ihn in der Apotheke kaufen) gibt Auskunft darüber, ob ein Material Nickel enthält.

Bildnachweis: Elnur / stock.adobe.com

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