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Algen, die Mineralstoffbomben aus dem Meer – Anwendung

Lesezeit: 2 Minuten Meeresalgen und Seegräser sind wahre Mineralstoffbomben und liefern zusätzlich Vitamine, Antioxidiantien, Spurenelemente und helfen beim Entgiften. Doch wie isst man sie? Welche Algen wie verwendet werden, erfahren Sie hier.

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Algen, die Mineralstoffbomben aus dem Meer - Anwendung

Algen, die Mineralstoffbomben aus dem Meer – Anwendung

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Algen haben einen hohen Nährstoffgehalt, können aber auch Schadstoffe an sich binden. Deshalb ist es besonders wichtig, dass sie aus sauberen, unbelasteten Gewässern kommen. Im Naturkostladen bekommt man Algen guter Qualität. Wer im Asia-Laden kaufen möchte, kann sich beim Hersteller über die Herkunft informieren.

Nori

Nori Algen kennen wir als schwarze Blätter um unsere Sushi-Röllchen. Es ist eine Rotalge. Diese Blätter kann man auch zerkrümeln und als Gewürz in Suppen, Salaten und Gemüsegerichten verwenden. Diese Alge wird seit hunderten von Jahren an der Küste Japans kultiviert.

Dulse

Dulse ist eine Rotalge. Sie wächst im Atlantik und in anderen kalten Gewässern. In Frankreich und Irland wird Dulse seit Jahrhunderten gegessen. Der Jodgehalt ist geringer, als bei anderen Algen, dafür enthält Dulse besonders viel Eisen, Fluor, Vitamin B6 und B12. Man kann die Alge einweichen, ausdrücken und dann geschnitten in Salate, Suppen oder andere Gerichte gegeben werden.

Arame

Arame ist eine schwarze Gras-ähnliche Alge. Sie muss vor dem Kochen eingeweicht werden. Dann quillt sie auf und schmeckt gut zu Reis, Hirse oder Gemüse.

Wakame

Wakame sind braune Meeresalgen aus Japan. Es kann als Gewürz in Suppen, Eintöpfen oder zu Wok-Gerichten gegessen werden.

Meeresspaghetti

Das sind braune Algen aus Frankreich, die man ein paar Minuten in Wasser einweicht und dann kocht. Sie machen sich besonders gut zu asiatischen Nudelgerichten.

Kombu

Kombu oder Kelp ist eine braune Alge, die besonders viel Jod enthält. Sie ist als Badezusatz erhältlich, wird aber auch als Würze zu Salaten und Suppen verwendet. Kombu eignet sich besonders gut für Gerichte mit Hülsenfrüchten, die es leichter verdaulich macht.

Meeressalat

Als Meeressalat bezeichnet man den Meereslattich, eine Grünalge. Sie enthält besonders viel Chlorophyll und wird in Frankreich zum Marinieren von Fisch oder als Umhüllung beim Dünsten verwendet.

Rezept: Algensalat mit Seidentofu

Eine ganz einfache japanische Vorspeise:

  • Bereiten Sie eine Mischung aus verschiedenen Algen zu (je nach Sorte eingeweicht oder gekocht und in lange Streifen geschnitten).
  • Mischen Sie diese mit ganz dünn geschnittenen Karotten, Rettich und Sellerie
  • Richten Sie den Salat auf kleinen Würfeln von Seidentofu an und
  • würzen Sie den Salat mit einer Sauce aus: Sesamöl, Ume-su und Zitronensaft.
  • Bestreuen Sie den Salat mit gerösteten Sesam- und Kürbissamen.

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