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Aktuelles Urteil: Hoffnung für Handy-Geprellte

Lesezeit: < 1 Minute Das ist ärgerlich: Sie haben mit Ihrem Handy kaum telefoniert und sollen am Monatsende mehrere 1.000 Euro zahlen. Ein solcher Fall landete jetzt vor dem Landgericht Augsburg (AZ: 3 O 678/06). In dem Fall hatte ein Mann angeblich 0190-Nummern, so genannten Mehrwertdienste, über sein Handy angewählt. Die Folge: Zahlte er sonst maximal 150 Euro im Monat, sollte er auf einmal über 12.000 Euro zahlen.

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Aktuelles Urteil: Hoffnung für Handy-Geprellte

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Der Mann selbst konnte sich das nur dadurch erklären, dass sein Handy über die eingebaute Bluetooth-Anschlussstelle von Hackern angegriffen worden sei.
Netzbetreiber in der Pflicht
Die Richter schlossen sich seiner Meinung an. Denn bestreitet ein Handy-Besitzer die Richtigkeit der Forderung des Netzbetreibers, muss grundsätzlich der Netzbetreiber darlegen und beweisen, dass der Handy-Besitzer die in Rechnung gestellten Leistungen tatsächlich in Anspruch genommen hat. Außerdem haben Handy-Besitzer nicht das Risiko zu tragen, dass unbemerkt Verbindungen hergestellt und Manipulationen am Gerät vorgenommen werden.
Tipp: Akzeptieren Sie überhöhte Handy-Rechnungen nicht einfach. Verweigern Sie die Zahlung und nehmen Sie sich einen Anwalt. Weisen Sie ihn auf das Augsburger Urteil hin und lassen Sie sich auch durch eine Klage des Netzbetreibers nicht einschüchtern.

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