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Aktien kaufen und verkaufen – Tipps für Einsteiger und Profis

Lesezeit: 3 Minuten Vor wenigen Jahren konnten Aktien nur den chancenorientierten wie risikoaffinen Anleger empfohlen werden - heute ist der Aktienmarkt aber auch für sicherheitsorientierte Anleger interessant. Denn aufgrund der Tatsache, dass von Seiten der Europäischen Zentralbank - der EZB - eine Niedrig- bzw. Nullzinspolitik verfolgt wird, sind konservative Finanzprodukte einfach nicht mehr empfehlenswert.

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Aktien kaufen und verkaufen - Tipps für Einsteiger und Profis

Aktien kaufen und verkaufen – Tipps für Einsteiger und Profis

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Ganz egal, ob es sich um ein Sparbuch, das Tages- oder Festgeld handelt – selbst Kapitallebensversicherungen können heutzutage nicht mehr überzeugen. Wer gewinnbringend investieren will, der muss sich also für eine der am Markt vorzufindenden Alternativen entscheiden. Und hier sind Aktien eine durchaus attraktive Möglichkeit geworden.

Doch das heißt nicht, dass der Aktienmarkt frei von Gefahren ist. Letztlich sind es ein paar Tipps und Tricks, die über Gewinn oder Verlust entscheiden können.

Welche Aktiengesellschaften sind vielversprechend?

Interessiert man sich für den Aktienmarkt, so geht es einmal darum, einen Blick hinter die Kulissen zu werfen. Denn man darf nicht der Meinung sein, dass es hier nur um das Bauchgefühl geht. Also nach Gefühl in Aktiengesellschaft A, B und C investieren und am Ende hohe Gewinne einfahren zu können, wird nicht funktionieren. Man sollte nur investieren, wenn man das System versteht. Weiß man, was von Seiten des Unternehmens hergestellt wird, wie vergangene Projekte angekommen sind und welche zukünftigen Projekte geplant werden, so kann man abschätzen, ob das Unternehmen zukunftsorientiert agiert oder nicht.

Aber auch die umfangreichsten Analysen helfen nicht, wenn es dann zu unvorhergesehene Ereignisse kommt, die für Unruhe sorgen. Somit gilt es, immer einen Blick auf die Diversifikation zu werfen. Denn nur dann, wenn man sein Geld in unterschiedliche Aktiengesellschaften investiert hat, kann das Risiko in der Art und Weise reduziert werden, dass hohe Verluste (fast zur Gänze) ausgeschlossen werden können.

Die Risikostreuung

Bei der Diversifikation, der sogenannten Risikostreuung, geht es in erster Linie darum, dass man nicht sein gesamtes Vermögen auf eine Karte setzt bzw. in eine Aktiengesellschaft pumpt. Wer etwa der Meinung ist, ein renommierter Automobilhersteller wird in den nächsten Jahren satte Gewinne verbuchen, sodass der Aktienkurs steigen muss, so kann eine nicht vorhersehbare Automobilkrise dafür sorgen, dass das Vermögen letztlich schmilzt statt wächst.

Somit gilt es, sein Geld nicht nur in unterschiedliche Aktiengesellschaften zu stecken, sondern auch darauf zu achten, dass sich diese in verschiedenen Branchen befinden. Wer hier für eine breite Streuung sorgt, lässt das Risiko merklich schrumpfen.

Es gibt keine Garantie

Doch ganz egal, wie sehr man das Risiko reduziert – Kursschwankungen, die auch zu Kursbeben werden können, sind immer möglich. Krisen können (fast) nie vorhergesagt werden; Verluste sind, wenn man in den Aktienmarkt investiert, einfach immer möglich.

Natürlich werden auf diversen Internetseiten Strategien beworben, die – so die Macher hinter den Seiten – für unendlichen Reichtum sorgen. Doch am Ende muss man sich bewusst sein, dass es keine einzige Strategie gibt, die immer zum Erfolg führt. Verluste sind, wenn man mit Aktien handelt, einfach immer möglich.

Was sind börsengehandelte Indexfonds?

Zu beachten ist, dass es unterschiedliche Varianten gibt, um sein Geld in den Aktienmarkt anzulegen. So gibt es die Möglichkeit, Papiere von Aktiengesellschaften zu kaufen und zu hoffen, dass der Kurs steigt bzw. auch Dividende ausgeschüttet werden.

Eine weitere Möglichkeit stellen börsengehandelte Indexfonds dar. ETFs, so die Abkürzung, versprechen durchaus hohe Gewinne bei einem geringen Risiko. Denn während bei einem klassischen Fonds der dahinter befindliche Fondsmanager aktiv ist, der sodann auch entsprechend entlohnt wird (Fondsgebühren), gibt es bei ETFs keine tatsächlichen Gebühren, da hier kein Manager beschäftigt ist. Börsengehandelte Indexfonds bilden nämlich Indizes nach. Entscheidet man sich hier für den DAX ETF, so hängt der Gewinn von der Entwicklung der im DAX notierten Unternehmen ab.

Nullzinspolitik: Noch immer kein Ende in Sicht

Natürlich mag der Aktienmarkt nicht ganz ungefährlich sein. Doch die Alternativen, die im Bereich der sicheren Veranlagungen heutzutage geboten werden, sind einfach nicht zufriedenstellend. Und da die Nullzinspolitik der EZB wohl auch in naher Zukunft nicht beendet werden wird, bleibt letztlich keine andere Wahl, als sich gegen die altbekannten Produkte zu entscheiden.

Bildernachweis: joyfotoliakid / stock.adobe.com

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