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Achtsamkeit tranieren – eine Form der Mediation, die Sinn macht

Lesezeit: 2 Minuten Unter dem Begriff der Achtsamkeit versteht man das alleinige Beachten dessen, was gegenwärtig gerade ist. Die Achtsamkeitsmediation ist eine der wenigen Möglichkeiten, um die emotionale Erregung und das damit verbundene Grübeln zu stoppen. Wie hilft Ihnen diese Methode weiter und was gilt es zu beachten, um den größtmöglichen Effekt zu erzielen?

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Achtsamkeit tranieren - eine Form der Mediation, die Sinn macht

Achtsamkeit tranieren – eine Form der Mediation, die Sinn macht

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Achtsamkeit – Was ist das und welche Veränderungen können Sie erwarten?

Ziel der Achtsamkeitsmediation, die Ihren Geist trainiert, ist es, eigene Gedanken, Empfindungen und Gefühle von Moment zu Moment urteilsfrei zu beobachten. Betrachten Sie diese als das was Sie sind – als Gefühle, Gedanken und Empfindungen – weder mehr noch weniger. Hatten Sie auch bereits des Öfteren den einen oder anderen dieser Gedanken: „Ich muss endlich aufhören, rund um die Uhr an meine Arbeit zu denken“, oder: „Ich sollte meine Hausarbeiten beim nächsten Mal etwas früher als einen Tag vor dem Abgabetermin erledigen“?

Mithilfe der Achtsamkeitsmediation ist es möglich, die Assoziationskette zu durchbrechen. Anstatt die genannten Gedanken zu hören, werden Sie sich dann denken: „Interessant, soeben habe ich an meine Probleme im Job gedacht.“ Oder Ähnliches. Sie kehren sozusagen zu einer Art Beobachtung zurück. Die achtsamkeitsbasierte Stressreduktion wird heutzutage von zahlreichen medizinischen Institutionen angeboten und stellt eine weltanschauungsneutrale Methode dar.

Geheimtipp – Beginnen Sie Ihr Aufmerksamkeitstraining mit einer Atemübung

Beachten Sie folgende Regeln, damit die Atemübung ein Erfolg auf ganzer Linie wird:

  • Entscheiden Sie sich für eine Tageszeit, an der Sie normalerweise vollkommen wach, konzentriert und aufmerksam sind.
  • Setzen Sie sich auf den Boden oder in Ihren Schreibtisch-Stuhl und nehmen Sie eine gerade Rückenhaltung ein. Sorgen Sie dafür, dass Sie entspannt sind, aber gleichzeitig nicht schläfrig werden.
  • Anschließend konzentrieren Sie sich auf Ihre Atembewegungen. Fühlen Sie Ihre Bauchdecke, die sich regelmäßig hebt und wieder senkt.
  • Achten Sie zudem auf Ihre Nasenlöcher und spüren Sie die Luft, die Sie ein- und ausatmen.
  • Sollten Ihre Gedanken zwischendurch abschweifen oder sich Gefühle einschleichen, richten Sie Ihre Aufmerksamkeit wieder bewusst auf Ihre Atmung.

Richten Sie Ihre Achtsamkeit auf Ihre Gedanken und Gefühle

Mit ein wenig Training werden Sie das Gefühl haben, dass Sie das achtsame Atmen beherrschen. Ab diesem Zeitpunkt können Sie mit dem Bewusstseinsinhalt fortsetzen. Richten Sie Ihre Aufmerksamkeit auf jeden Gedanken, auf jenes Gefühl und auf jene Empfindung die in Ihrem Leben gerade eine zentrale Rolle spielt. Auf diese Weise gelingt es Ihnen, jenen Dingen Ihre Aufmerksamkeit zu widmen, die für Sie gerade aktuell sind, ohne dass Sie darüber nachdenken oder sie gar bewerten.

Bildnachweis: Monkey Business / stock.adobe.com

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