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Achten Sie auf indirekte Zeichen für Schmerzen

Lesezeit: 1 Minute Achten Sie besonders auf indirekte Zeichen von Schmerzen. Wie die "Ärztezeitung online" berichtet, erhalten Patienten mit fortgeschrittener Demenz und Schmerzen weniger Analgetika als Nicht-demente. Ursache dafür ist, dass viele Patienten aufgrund der kognitiven Einbußen nicht mehr sagen können, dass sie Schmerzen haben. Daher müssen Sie bei diesen Patienten besonders auf indirekte Zeichen von Schmerzen achten.

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Achten Sie auf indirekte Zeichen für Schmerzen

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Das sind die indirekten Zeichen von Schmerzen
Rückschlüsse auf Schmerzen können Sie aus dem veränderten Verhalten der Patienten ziehen, z. B. können gequälte Lautäußerungen, Stöhnen, Weinen oder Schreien ebenso wie der Gesichtsausdruck indirekte Hinweise auf Schmerzen sein.
Auch Schonhaltungen, Unruhe, ängstliche Abwehr bei der Pflege, mangelnder Appetit oder Schlafstörungen sind außer den vegetativen Zeichen für Schmerzen, wie Tachykarie, flache Atmung, Blässe, Schweiß und gesteigerter Muskeltonus, wichtige Indizien.

Normale Schmerzskalen häufig nicht brauchbar
In der "normalen" Pflege werden die Schmerzen der Patienten z. B. mit einer Schmerzskala erfasst, doch diese sind bei Patienten mit fortgeschrittener Demenz nicht brauchbar.
Bei Demenzkranken können so genannte Fremdbeurteilungsskalen, z. B. die ECPA-Skala (Echelle comporementale de douteur pour personnes agées non communicates), zum Einsatz kommen, was eine gute Beobachtung durch die Pflegenden und die Angehörigen voraussetzt.

Hinweis: Fremdbeurteilungsskalen, sollten Sie regelmäßig anwenden, um Schmerzen früh zu erkennen. Zudem sind Sie auch als Verlaufskontrolle nach begonnener Schmerztherapie geeignet.

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