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Achten Sie auch auf die psychischen Ursachen von Erythema nodosum!

Lesezeit: 2 Minuten Erythema nodosum ist sehr schmerzhaft. Das Fettgewebe unter der Haut ist entzündet und es bilden sich Knötchen unter der Haut. In diesem Artikel erfahren Sie mehr über die fünf wichtigsten psychologischen Themen der Knotenrose: Beziehungsstörung, Hochsensibilität, Allergie, Sexualität und Tod.

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Achten Sie auch auf die psychischen Ursachen von Erythema nodosum!

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Beziehungsstörung bei Erythema nodosum

Alle Hautkrankheiten haben ein zentrales Thema. Es ist die Begegnung mit der Umwelt. Die Haut ist unsere Grenze zu dieser Welt. Ist die Haut krank, dann ist diese Beziehung in irgendeiner Weise gestört und wir brauchen Hilfe. Bei Erythema nodosum ist das nicht anders.

Mein Tipp: Fragen Sie sich, welcher Person gegenüber Sie sich abgrenzen müssen. Wer überschreitet Ihre Grenzen, wenn auch gut gemeint? Wer geht Ihnen ständig auf die Nerven? Auf welche Person reagieren Sie allergisch? Führen Sie ein offenes Gespräch mit dieser Person, mit diesen Menschen, und es wird Ihnen besser gehen.

"Aggression ist böse"

Die allergische Überreaktion der Haut besagt, dass das natürliche Durchsetzungsvermögen, über welches wir verfügen müssen, gestört ist. Patienten mit Knotenrosen sind tief überzeugt, sie dürften sich nicht aggressiv zeigen, weil es böse sei.

Mein Tipp: Ihre allergische Überreaktion und somit auch die Knotenrose werden sich bessern, sobald Sie in der Lage sind, Ihre Wut als natürlichen Teil von sich selbst zu betrachten. Wut muss heraus, sonst werden Ärger und Rachegefühle von der Haut oder einem anderen Organ übernommen.

Tod und Sexualität bei Erythema nodosum

Über unsere Haut empfinden wir Lust. Die Sexualität ist laut den Franzosen ein kleiner Tod; wir sterben für kurze Zeit, wenn wir uns vereinigen. Der faszinierende, aber auch furchteinflößende Akt ist für manche Menschen unerträglich. Allein schon der Gedanke daran.

Mein Tipp: Ich bin kein Oswald Kolle, deshalb nur kurz: Sie haben beim Sex das Gefühl von Missbrauch und Überwältigung. Sprechen Sie darüber mit einer Fachperson IHRES Geschlechts!

Der hochsensible Patient 

Die allergische Überreaktion ist eine Art Panik, der eine viel zu große Durchlässigkeit zugrunde liegt. Sie sind ein sensitiver Mensch, der sich Umwelteindrücken kaum entziehen kann und sehr stark darauf reagiert. Besonders schlimm sind für Sie schreckliche Bilder oder Nachrichten.

Mein Tipp: Sie müssen sich nicht täglich die Horrornachrichten um 20:00 Uhr, oder wann auch immer, antun. Gehen Sie ins Internet und wählen Sie dort Nachrichtenticker ohne Bilder aus, um sich zu informieren. Als hochsensibler Patient haben Sie das Recht, sich ausgiebiger zurückzuziehen als normal-sensible Mitmenschen.

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