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9 Regeln für den richtigen Umgang mit Arthrose

Lesezeit: 2 Minuten Jeder, der von Arthrose betroffen ist, hat die Chance, etwas für seine Gesundheit zu tun. Doch wie geht man eigentlich mit Arthrose richtig um?

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9 Regeln für den richtigen Umgang mit Arthrose

9 Regeln für den richtigen Umgang mit Arthrose

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Diagnose: Arthrose – und jetzt? Es gibt keinen Grund, Angst zu bekommen. Worauf Sie achten sollten, wenn eines oder mehrere Ihrer Gelenke von Arthrose betroffen sind, erfahren Sie in den folgenden Regeln für den richtigen Umgang mit Arthrose:

1. Werden Sie aktiv!

Selbst wenn Sport bisher nicht Ihr bester Freund war, sollten Sie sich allmählich an den Gedanken gewöhnen, aktiv zu werden. Für einen gut mit Nährstoffen versorgten Knorpel ist tägliche Bewegung wichtig. Im Idealfall sollten es pro Tag mindestens 30 Minuten Bewegung sein – und wenn es nur ein lockerer Spaziergang ist.

2. Wählen Sie schonende Sportarten!

Akzeptieren Sie, dass nicht jede Sportart für Ihre Gelenke gut ist. Bei Knie- oder Hüftschäden sind Ballsportarten durch die abrupten Richtungswechsel und starken Bremsmanöver absolut tabu. Bestens geeignet sind hingegen gelenkschonende Sportarten wie Fahrrad fahren (bitte ohne allzu starke Steigungen), leichte Gymnastikübungen, Walking oder auch Aqua-Gymnastik und andere sportliche Betätigungen im Wasser.

3. Akzeptieren Sie Ihre Belastungsgrenze!

Sie sollten lernen zu akzeptieren, dass Sie eventuell nicht mehr so leistungsfähig sind wie früher. Wenn sich Überlastung durch Schmerzen oder Schwellungen bemerkbar macht, sollten Sie beim nächsten Mal etwas kürzer treten und sich nicht so viel abverlangen. Es geht um gesunde Bewegung, nicht um Leistungssport um jeden Preis.

4. Wärmen Sie sich immer sorgfältig auf!

Starten Sie sportliche Aktivitäten, ohne sich vorher aufzuwärmen, belasten Sie Ihre Gelenke stark. Planen Sie deshalb stets zunächst eine kleine Aufwärmeinheit ein, beispielsweise mit Dehnübungen. Dabei sollte natürlich insbesondere das betroffene Gelenk einbezogen werden.

5. Behandeln Sie sich nicht selbst!

Sie haben durchaus Anteil daran, dass die Arthrose nicht zu schnell voranschreitet. Doch die medikamentöse Behandlung sollten Sie dem Arzt überlassen. Zwar können Sie natürlich einen Heilpraktiker oder einen Homöopathen hinzuziehen oder das eine oder andere Hausmittel ausprobieren. Doch besonders die Medikation sollte niemals selbst festgelegt, sondern durch den behandelnden Arzt verordnet werden.

6. Gehen Sie gegen Kälte und Nässe vor!

Eindringende Kälte und Nässe setzt arthrotischen Gelenken sehr stark zu. Deshalb sollten Sie solche Situationen möglichst vermeiden, beispielsweise indem Sie sich der Witterung entsprechend kleiden. Lässt es sich an kalten oder nassen Tagen in Herbst oder Winter doch einmal nicht vermeiden, sollten Sie anschließend mit Wärme entgegenwirken.

7. Achten Sie auf eine gesunde Ernährung!

Durch eine gesunde und ausgewogene Ernährung sowie bei Bedarf eine Nahrungsergänzung, die dem Mangel an Vitaminen, Spurenelementen und Mineralstoffen vorbeugt, können Sie die Auswirkungen der Arthrose eindämmen und das Voranschreiten der Erkrankung verlangsamen.

8. Reduzieren Sie Ihr Gewicht!

Sollten Sie an Übergewicht leiden, sollten Sie in Erwägung ziehen, Ihr Körpergewicht zu reduzieren. Je höher Ihr Gewicht ist, desto stärker ist auch der Druck, mit dem Ihre Gelenke täglich umgehen müssen.

9. Schuhe mit Absätzen sind tabu!

Diese Regel richtet sich natürlich in erster Linie an Frauen, die gerne Schuhe mit Absätzen tragen. Durch hohe Absätze nehmen Sie eine unnatürliche Haltung ein und Ihre Gelenke werden über Gebühr belastet. Verbannen Sie deshalb Stöckelschuhe & Co. aus Ihrem Schuhschrank und lassen Sie Schuhe mit flachen Absätzen und einer guten Dämpfung „einziehen“.

Bildnachweis: elnariz / Adobe Stock

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