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8 schwerwiegende Anzeichen einer Thrombose

Lesezeit: 2 Minuten Im gesunden Körper ist die Blutgerinnung ein wichtiger Vorgang, der vor gefährlichen Blutungen schützt. Bilden sich Blutgerinnsel aber an der falschen Stelle, können sie lebensbedrohliche Folgen haben. Bei einer Thrombose entsteht ein Gerinnsel meist in den Beinvenen. Wir zeigen, wie Sie eine Thrombose erkennen und schweren Komplikationen vorbeugen.

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8 schwerwiegende Anzeichen einer Thrombose

8 schwerwiegende Anzeichen einer Thrombose

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Diese 8 Anzeichen deuten auf eine Thrombose hin.

1. Schwellung am Bein oder Knöchel

Thrombosen erfordern eine sofortige Behandlung, da das Blutgerinnsel ansonsten zur Lunge wandern kann. Eine lebensbedrohliche Lungenembolie ist unter Umständen die Folge. Ein typisches Symptom für eine Thrombose in den tiefen Beinvenen sind schmerzhafte Schwellungen im betroffenen Bein. Wenn der Blutfluss behindert ist, können die oberflächlichen Venen auch sichtbar am Schienbein hervortreten. Das Blut fließt in diesem Fall verstärkt durch die äußeren Venen, da die tieferen Venen verstopft sind.

2. Schweregefühl im Bein oder Fuß

Bei einer Beinvenenthrombose klagen viele Betroffene zunächst über ein ungewöhnliches Schweregefühl in den Beinen. Oftmals ist auch ein Ziehen zu spüren, wenn der Fuß zum Körper gezogen wird. Derartige Anzeichen sollten insbesondere dann ernst genommen werden, wenn sie nur auf einer Seite auftreten.

3. Erwärmte, spannende oder verfärbte Haut

Ein typisches Anzeichen für eine Thrombose ist auch erwärmte, glänzende oder spannende Haut. An der betroffenen Stelle tritt häufig eine bläuliche oder rötliche Verfärbung auf. Je nachdem, welches Gefäß betroffen ist, können die Symptome allerdings weniger stark ausgeprägt oder gar nicht vorhanden sein.

4. Ziehende Schmerzen ähnlich einem Muskelkater

Auch ein ungewöhnlicher ziehender Schmerz in der Wade kann auf eine Thrombose hindeuten. Verspüren Sie in einem Bein Schmerzen, die an einen Muskelkater erinnern und scheinbar grundlos auftreten, sollten Sie umgehend ärztliche Hilfe aufsuchen. Dies gilt insbesondere dann, wenn sich die Beschwerden im Stehen oder Sitzen noch verschlimmern.

5. Hervortretende oder verhärtete Venen

Nicht immer entstehen Thrombosen in den inneren Venen. Eine oberflächliche Venenthrombose ist in den meisten Fällen auf Krampfadern zurückzuführen. Wer unter Krampfadern leidet, sollte daher besonders wachsam gegenüber stark verhärteten oder hervortretenden Venen sowie gegenüber generellen Thrombosesymptomen sein. Oberflächliche Thrombosen, die als Folge eines Krampfaderleidens auftreten, haben sehr häufig schwere Komplikationen zur Folge. Tritt eine oberflächliche Venenthrombose in einer bislang gesunden Vene auf, kann dies auch ein Hinweis auf eine schwere Erkrankung anderer Art sein.

6. Fußsohle schmerzt bei Druck

Bei einer Thrombose klagen Betroffene häufig über Schmerzen und Druckgefühl im Bein. Je nachdem, an welcher Stelle das Blutgerinnsel auftritt, kann auch der Druck auf die Fußsohle sehr schmerzhaft sein. Generell treten die meisten Beschwerden tendenziell eher unterhalb der Stelle auf, an der sich das Gerinnsel bildet.

7. Brustschmerzen, Atemnot, Husten

Ist das Blutgerinnsel erst einmal bis zur Lunge vorgedrungen, droht eine lebensgefährliche Lungenembolie. Dabei werden Teile des Gerinnsels in die Lunge gespült und verstopfen hier die kleineren Gefäße. Die Folge kann eine akute Herzschwäche sein. Eine Lungenembolie tritt bei unbehandelten Thrombosen häufig auf und äußert sich durch Symptome wie Kurzatmigkeit, Atemnot, Husten oder Brustschmerzen.

8. Erhöhte Herzfrequenz

Wenn das Herz auf einmal zu rasen beginnt, kann dies ebenfalls ein Anzeichen für eine thrombosebedingte Lungenembolie sein. Herzrasen, starkes Herzklopfen oder ein ungewöhnliches Stechen in der Brust sollten allerdings immer dringend ärztlich untersucht werden – unabhängig von der möglichen Ursache.

Fazit

Eine unbehandelte Thrombose kann für den Betroffenen schwerwiegende Folgen haben und unter Umständen sogar tödlich enden. Welche Symptome auftreten, ist allerdings in jedem Fall unterschiedlich. Betroffene sollten daher schon bei geringen Anzeichen umgehend einen Arzt aufsuchen, um schweren Komplikationen vorzubeugen.

Bildnachweis: Alexandra Bonin / stock.adobe.com

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