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8 Profitipps: So waschen Sie Ihre Haare richtig3 min read

Reading Time: 2 minutes Manchmal sind es ja die Kleinigkeiten, kleine Unachtsamkeiten, die einem das Leben schwerer machen als notwendig. Auch bei so alltäglichen Dingen wie Haare waschen gibt es noch Tipps und Tricks zu beachten. Hier erfahren Sie, was Ihnen und Ihren Haaren das Leben leichter machen kann, indem Sie sie richtig waschen.

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8 Profitipps: So waschen Sie Ihre Haare richtig

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Haare waschen ist eine solche Alltäglichkeit, dass kaum jemand noch darüber nachdenkt. Doch meistens gibt es hier oder da noch kleine Tipps, um die Haarwasch-Routine zu verbessern und Problemchen, wie fliegende Haare in den Griff zu bekommen.

Vorher bürsten, nachher kämmen

Ein häufig gemachter Fehler ist es, mit wirren Haaren unter die Dusche zu steigen. Im schlimmsten Fall kann das Shampoo oder Pflegeprodukte dann nicht richtig verteilt werden. Spätestens beim Durchkämmen nach dem Duschen rächt es sich aber.

  1. Gründliches Durchbürsten vor dem Duschen lohnt sich. Die Haare werden entwirrt, Stylingreste werden zum Teil schon ausgebürstet und die Kopfhaut freut sich über eine kleine Massage, die die Durchblutung anregt. Wichtig ist es aber, eine gute Bürste zu nehmen und diese regelmäßig zu reinigen. Die Borsten sollten kleine Schutzkäppchen haben, um die Haare nicht durch scharfe Kanten zu schädigen. Sind zu viele dieser Käppchen abgefallen, ist es Zeit für eine neue Bürste.
  2. Nach dem Haare waschen, sollte die Bürste dem Haar aber erst einmal fern bleiben. Im nassen Zustand sind die Haare empfindlich und Knoten lassen sich schwer lösen. Hier ist ein grober Kamm am besten geeignet. Alternativ gibt es inzwischen auch Bürsten, die speziell für den Gebrauch in nassem Haar geeignet sind.
  3. Gut funktioniert es meist, die Haare über Kopf vorsichtig zu kämmen. Bei hartnäckigen Knoten lohnt es sich, vorher ein Pflegeprodukt einzuarbeiten, etwa ein Haarspitzenfluid. Das spendet den Haaren Feuchtigkeit, verbessert die Kämmbarkeit und reduziert so Schäden an den Haaren und beugt fliegenden Haaren vor.

Milde Reinigung und sanfte Massage

  1. Am wichtigsten ist es, das Shampoo an die Haare anzupassen. Leider ist dabei auf Aufschriften auf Verpackungen nicht immer Verlass. Wer seine Haare jeden Tag waschen muss oder empfindliche Kopfhaut hat, sollte zum Beispiel ein Shampoo mit einem milden Tensid nehmen, das nach Möglichkeit pH-hautneutral ist. Milde Tenside finden sich in fast allen Naturkosmetikshampoos. Allerdings sollte Alkohol nicht zu weit vorne in den Inhaltsstoffen stehen.PH-hautneutrale Shampoos sind meistens genau so ausgezeichnet, enthalten aber oft Sodium Laureth oder Lauryl Sulfat. Diese Tenside sind allerdings reizend, können empfindliche Kopfhaut also zum Jucken bringen oder Schuppen hervorrufen. Im Zweifelsfall können Sie sich nach Probegrößen umsehen, um zu testen, wie Ihre Kopfhaut reagiert. Viele Firmen schicken auch Pröbchen, wenn man seinen Fall darlegt.
  2. Wichtig ist auch, die Reinigung auf den Haaransatz zu beschränken. Das Shampoo wird behutsam im Haar aufgeschäumt. Wer mag, kann das mit einer kleinen Kopfhautmassage verbinden. Vorsicht bei stark fettendem Haar: Der mechanische Reiz kann dafür sorgen, dass die Haare noch schneller nachfetten. Hier lieber die Massage nur selten anwenden. Der Rest der Haare wird vom herablaufenden Shampoo ausreichend gereinigt.

Regelmäßige Sonderbehandlungen

  1. Auch Haare mögen Sonderbehandlungen. Alle zwei Wochen bis jeden Monat können die Haare mit einem Tiefenreinigungs- oder Peelingshampoo gewaschen werden. Damit werden alle Stylingreste aus den Haaren entfernt und die Kopfhaut von Ablagerungen (wie auch Silikonen) befreit. Solches Shampoo zieht aber oft auch die Farbe aus den Haaren, hier also Vorsicht bei colorierten Haaren.
  2. Danach sollten die Haarlängen mit einer reichhaltigen Kur verwöhnt werden. Besonders schön sind jetzt selbstgemachte Haarkuren, die lange einwirken dürfen. Sonst tun es auch Haarkuren aus dem Drogeriemarkt. Besonders Naturkosmetikmarken haben häufig besonders intensive Haarkuren. Danach sind die Haare sehr glatt, das kann beim Styling stören. Einen solchen Tag für die Haarpflege also lieber auf einen Tag legen, an dem kein besonderes Styling erforderlich ist.
  3. Haarspülungen sollten nicht zu oft benutzt werden, sie machen die Haare zwar glatt, nehmen ihnen aber auch die Struktur. Wer einmal die Woche eine Haarkur benutzt und ab und an Leave-In-Produkte wie Haarspitzenfluids nutzt, kann auf Spülungen ganz verzichten.

Bildnachweis: cirquedesprit / Adobe Stock

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